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Ahr


Eifel / Deutschland

Abwechslungsreicher kleiner Fluss in zunächst noch schönem Tal mit hohen Weinhängen. Danach bietet die Ahr im Stadtgebiet von Bad Neuenahr eine Vielzahl von niedrigen Sohlschwellen.

Die Ahr entspringt mitten in der Eifel auf 474 m Höhe in einer Quelle im Ort Blankenheim und fliesst in zunächst in nördliche, später östliche Richtung. Ab Altenahr (DKV-km 31,7) verläuft der kleine Fluss schluchtartig zwischen vereinzelnd schroffen Felswänden und steilen Weinhängen. In Walporzheim (DKV-km 16,3) weitet sich unvermittelt das enge Tal und der Fluss durchquert anschließend auf mehreren Kilometern die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler. Nach 85 Kilometern mündet die Ahr bei Remagen in den Rhein.

Zwischen Altenahr und Walporzheim ist die umgebene Landschaft mit ihren Weinhängen sicherlich am schönsten. Gleichwohl wird oft nur der Abschnitt ab Dernau (DKV-km 19,8) bis zum Ortsende von Bad Neuenahr gefahren, da sich hier auf mehreren Kilometern zahlreiche niedrige Sohlschwellen im Fluss befinden, an denen man mit dem Kajak ein wenig Surfen oder bei mehr Wasser auch Kerzeln kann.


Durch umfangreiche Renaturierungsmaßnahmen in den letzten Jahren sind leider einige interessante Stellen, wie z.B.die 2-3 großen Wellen am früheren Schrägwehr vom Kurpark Bad Neuenahr, verschwunden, aber auch einige Schrägwehre wurden renauriert. Auch wenn die wildwassertechnischen Schwierigkeiten insgesamt auf der Ahr inzwischen etwas geringer geworden sind, ist auch wegen einiger Baumhindernisse, die aber fast immer umfahren werden können, der Fluss nichts für Anfänger.

Der maßgebliche und im Internet abrufbare Pegel befindet sich im Oberlauf bei Müsch: www.hochwasser-rlp.de/weitere-pegel/uebersicht/flussgebiet/rhein/teilgebiet/mittelrhein Der Mindestwasserstand beträgt hier 60 cm. Dann ist die Ahr bereits ab Müsch (DKV-km 67,5) so grade fahrbar. Ab Dernau sollten es mindestens 50 cm sein.


Abschnitt:

Untere Ahr


Dernau - Berufsschule Bad Neuenahr

Länge und Schwierigkeit:

9,6 km WW I-II

DKV-km:

km 19,6 - km 10,0

Befahrbarkeit:

8-12 Wochen im Winterhalbjahr

Landschaftsbewertung:

2-3+


Eine mögliche Einstiegstelle befindet sich am südöstlichen Ortsrand von Dernau am rechten Ufer. Hier liegt der Parkplatz des Sportplatzes (> N 50° 32' 02", E 07° 02' 56").

Auf den nächsten 2,5 Kilometern bis Walporzheim fliesst die Ahr schluchtartig teilweise durch Wald, teilweise neben der Talstraße, teilweise neben hohen Weinbergen (s. nachfolgende Bilder).


Einige Kurven, einige Schwälle, die bis zu WW II erreichen können,  einige Eisenbahnbrücken und die Schräge eines renaturierten Wehres (s. Bild oben), bieten hier etwas Abwechselung.

Ab Walporzheim öffnet sich das enge Tal. Im weiteren Verlauf taucht rechtsufrig das große Kloster Calvarienberg auf. 2,5 Kilometer nach der Talöffnung wird schließlich Ahrweiler erreicht. Ab hier fliesst die Ahr relativ gradlinig längs der am linken Ufer befindlichen Promenade. Auf diesem Flussabschnitt existieren eine Vielzahl von niedrigen Sohlschwellen, die zum Surfen einladen (s. Bild unten).
Nach weiteren 3 Kilometern wird schließlich der lange, inzwischen nur noch flache Schwall am Kurpark (WW II) erreicht (s. Bild unten).
300 m hiernach, unmittelbar hinter einer Brücke, folgt neben dem Spielkasino von Bad Neuenahr dann der etwas steilere und wegen den überspülten künstlichen Blöcken etwas ruppige Kasinoschwall (WW II; s. Bild unten).
Nach etwas mehr als 1 Kilometer dann am linken Ufer eine gute Ausstiegstelle. Oberhalb befindet sich eine Wiese (> N 50° 32' 36", E 07° 09' 17") und eine kleine Zufahrtsstraße (Kreuzstraße). Deren Ende liegt am östliche Ortsrand von Bad Neuenahr unmittelbar vor dem großen Berufsschulzentrum. 600 m unterhalb befindet sich übrigens die auffällige, da hoch gelegene Autobahnbrücke der A 61.



Hinweis: Alle Fotos und Infos basieren auf den 22. November 2015 und sind von Mathias Dieckmann. Der Fluss hatte an diesem Tag einen guten Niedrigwasserstand. Der o.g. Pegel in Müsch zeigte 0,65 m an. Alles war durchgehend befahrbar. Die wildwassertechnischen Bewertungen beziehen sich auf mittlere Wasserstände.

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