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Ara

Südliche Pyrenäen / Spanien

Der Rio Ara liegt auf der Fahrt vom Noguera Pallaresa zum Gallego und bietet im Oberlauf sehr schweres, im Unterlauf mäßig-schweres bis leichtes Wildwasser.

Der Ara entspringt nahe der Grenze zu Frankreich im Nationalpark Ordesa in Bergen von bis zu 3550 m Höhe. Ab dem Ort Broto beginnt der mäßig-schwere bis leichte Abschnitt. Nach 34 Kilometern wird der Ort Boltana erreicht. Bald darauf mündet der Ara in den Cinca. Der unten beschriebene Abschnitt liegt etwa 50 Kilometer Luftlinie nordöstlich der Stadt Huesca.

Ein Pegel vom `Ara (Rio)´ kann über die französische Paddlerwebsite www.eauxvives.org oder auch direkt beim Pegel in Boltana abgerufen werden. Für den Abschnitt ab Lavellila werden dort jedoch keine Angaben zur erforderlichen Wassermenge gemacht. Nach Auffassung des Verfassers sollten in Boltana mindestens 14 cbm/sec angezeigt werden.

Der Ara liegt in der Region Aragon. Für alle Flüsse in dieser Region wird offiziell ein Permit von der `Confederacion Hidrografica del Ebro´ in Zaragoza benötigt (Formulare). Unter Berücksichtigung einer gewissen Vorsicht und eines gewissen Risikos wird der Gallego von vielen Paddlerrn auch ohne Permit befahren.

Ein Campingplatz `Camping La Gorga´ befindet sich in der Nähe des rechten Flussufers an der Straßenbrücke am westlichen Ortsende von Boltana. Weitere Campingplätze existieren in Ainsa.

Es sollte nicht versäumt werden, dem wohl sehenswertesten Nationalpark der spanischen Pyrenäen, dem Nationalpark Ordesa, mit seinen imposanten Wasserfällen einen Besuch abzustatten. Ebenfalls sehr empfehlenswert ist eine Fahrt über eine kleine Nebenstraße, die 11 Kilometer nördlich von Ainsa nach Westen in Richtung Sarvise bzw. Broto abzweigt. Die Straße führt durch ein enges Tal mit wunderschönen, nicht endenen Klammen.

Abschnitt:

Schlucht von Boltana

Lavellila - Boltana

Länge und Schwierigkeit:

10 km WW II (III)

DKV-km:

km 57 - km 67

Befahrbarkeit:

bis Juni

Landschaftsbewertung:

2

Im Unterlauf des Ara werden üblicherweise zwei Abschnitte befahren. Neben dem 14 Kilometer langen Abschnitt von Broto bis Fiscal mit WW II-III+ stellt die Schlucht von Boltana einen weiteren beliebten Abschnitt dar.

Der Einstieg befindet sich am linken Ufer auf der Höhe des auf der gegenüberliegenden Flussseite liegenden und verlassenen Dorfes Lavellila. Nach dem Dorf verengt sich das breite Tal des Ara zur nachfolgenden Schlucht. Von der Talstraße Nr. 260 führt auf der Höhe des Dorfes in einer scharfen Kurve ein geschotterter Fahrweg zum Fluss hinunter.

Am Anfang der schönen Schlucht begleiten steile Felswände den Fluss. Schwälle ziehen hier auf Reste einer großen, aber wohl kaum mehr genutzten Wasserzuleitung sowie auf eine Felswand.

Die Schwierigkeiten werden in der Regel durch gelegentliche Kiesbankschwälle bestimmt, die teilweise durchaus wuchtig und verhältnismäßig steil sein können. Teilweise befinden sich in den Schwällen auch überspülte Felsblöcke. 2-3 Schwälle können bei mittleren Wasserständen WW III erreichen.

Später öffnet sich langsam die Schlucht zu einem steilem, aber offenen und breitem Waldtal. Auch die Breite des Flussbettes nimmt zu. Bei bis zu mittleren Wasserständen begleiten nun immer wieder Kiesbänke den Fluss. Landschaftlich ist es nun nicht mehr ganz so interessant, aber dennoch lohnenswert.

An der Brücke des Ortes Boltana, am westlichen Ortsrand, kann die Fahrt am rechten Ufer unmittelbar nach der Brücke beendet werden. Hier führt von der Kiesbank ein betonierter Fahrweg zur Straße hinauf, auf deren anderen Seite der o.g. Campingplatz liegt.

Hinweis: Alle Fotos und Infos basieren auf den 04. Juni 2007. Der Fluss hatte an diesem Tag einen niedrigen Wasserstand. Der Pegel in Boltana zeigte zum Zeitpunkt der Befahrung einen Wasserstand von 15,5 cbm/sec an. Alles war durchgehend fahrbar. Die wildwassertechnischen Bewertungen beziehen sich auf mittlere Wasserstände.

Bilder Nr. 2, 4 u. 6 von Olaf Flohrer

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