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Bröl


Bergisches Land / Deutschland

Schnell fließender kleiner Wildfluss im Bergischen Landes.

Die Bröl entspringt nördlich Waldbröl auf etwa 285 m und mündet nach 45 Kilometern oberhalb Hennef in die Sieg.

Auf der ersten Hälfte des unten beschriebenen Abschnittes bietet die Bröl etliche kurze Schwälle und gelegentlich kleine niedrige Naturstufen. Auf der zweiten Hälfte wird es etwas ruhiger. Hier existieren nur noch vereinzelnd solche Stellen.

Bezüglich der wildwassertechnischen Schwierigkeiten werden in dieser Beschreibung nur die vorgenannten Stellen bewertet. Niedrige dünne Äste reichen auf dem gesamten Abschnitt oft weit in den Fluss und müssen öfters durchfahren werden. Einige Bäume können nur knapp über- oder unterfahren, einige weitere müssen auch umtragen werden. Diese Aspekte erhöhen die Schwierigkeiten einer Befahrung der Bröl deutlich. Der Fluss ist daher nichts für Anfänger! Kleine Kehrwasser sollten vor quer liegenden Bäumen schon angefahren werden können. Langeweile kommt auf der Bröl nicht auf.

Eine Befahrung des Abschnittes ab dem Parkplatz bei Bröleck ist eigentlich bei einem Wasserstand ab 35 cm am Pegel Bröleck möglich. Für einen Einstieg an dem Parkplatz 4 Kilometer oberhalb sollte der Pegel mindestens 45 cm aufweisen.

Auf der für die Region gut gemachten Pegelseite www.kcd-siegburg.de/pages/wasserstand.html wird aber auf das Amtsblatt 24/2005, Nr. 372 des Regierungsbezirks Köln hingewiesen. Danach und auch gemäß DKV ist eine Befahrung der Bröl - vermutlich aus Naturschutzgründen - grundsätzlich erst ab einem Wasserstand von mindestens 50 cm erlaubt!


Abschnitt:

Bröl


Oberhalb Bröleck - kurz vor Mündung

Länge und Schwierigkeit:

19,2 km WW II / I+

DKV-km:

km 20 - km 0,8

Befahrbarkeit:

bis April

Landschaftsbewertung:

2


Eine beliebte Einstiegstelle befindet sich an der L 350, ca. 4 Kilometer oberhalb von Bröleck, am rechten Ufer, an einem großen, auffälligen Parkplatz (> N 50° 51' 34", E 07° 26' 26").

Die schmale Bröl fliesst auf dem gesamten Abschnitt durch einen schönen Laubmischwald. Auch hier kann schon einmal ein Baum
quer über den Fluss liegen. Nach einigen kurzen Schwällen (s. Bild unten) folgen auf den nächsten Kilometern noch einige niedrige Naturstufen; insgesamt WW I+(II).

Nach 4 Kilometern mündet bei Bröleck links der Waldbrölbach in die Bröl. Dieser bringt hier einen kräftigen Wasserzuschuss.

Unmittelbar unterhalb dieses Zuflusses liegt am rechten Ufer an der B 478 ein Parkplatz (> N 50° 50' 15", E 07° 24' 49") auf dem alternativ auch die Paddeltour begonnen werden kann (DKV-km 16). Dieser Parkplatz befindet sich ca. 200m unterhalb der Kreuzung B 478/L 350.

Ab hier wechseln sich auf den nächsten Kilometern, dem fahrtechnisch interessantesten und landschaftlich schönsten Teil der Bröl, sehr häufig einige kurze Schwälle mit einigen wenigen niedrigen Naturstufen ab, insgesamt bis WW II (s. Bild unten - vielleicht der wuchtigste Schwall auf der Bröl).


Der kleine Fluss ist zumeist um die 10 m breit. Die Talstraße B 478 verläuft die ganze Zeit mehr oder weniger nahe der Flusses, stört aber nicht weiter.

1,5 Kilometern nach dem Zufluss folgt in einer größeren Linkskurve ein Wehr, welches 2015 bis Frühjahr 2016 vollständig erneuert wurde (s. Bild unten).

Im Frühjahr 2016 wurden im Unterwasser des Steilwehres zusätzliche Steine verlegt, so dass eine früher bei niedrigen Wasserständen noch manchmal mögliche Befahrung inzwischen lebensgefährlich ist! (Stand: 15.04.2016) Das Wehr ist linksufrig, notfalls auch rechtsufrig über die Privatgrundstücke zu umtragen.

Danach eine schöne längere Passage mit niedrigen Felstufen (s. Bild unten).

Bald danach vor einer alten Steinbogenbrücke (s. Bild unten) noch eine kurze steilere Passage auf felsigen Untergrund.

Nach einigen Kilometern lassen bei Ingersau die Schwierigkeiten langsam nach. Die Bröl fliesst weiterhin mit flotter Strömung. Die Abstände einiger weniger sportlicher Stellen sind nun aber recht groß; insgesamt nun WW I+(II).

Auf den letzten Kilometern vor dem Ausstieg öffnet sich das Waldtal. Nun begleiten einige Wiesen den Fluss (s. Bild unten).

Wer die Fahrt nicht auf der Sieg fortsetzen möchte, beendet die Fahrt am besten 800 m vor der Mündung der Bröl. Hier führt am Ende eines kleinen Wohngebietes von der Talstraße B 478 eine kleine Fahrstraße ans rechte Flussufer der Bröl (> N 50° 47' 12", E 07° 18' 51").

Einkehrtipp: Die Pfannkuchen-Mühle in Ingersau, nahe der Abzweigung der B 507: www.pfannkuchen-muehle.de



Hinweis: Alle Fotos und Infos basieren auf einen Tag Mitte Februar 2016 und sind von Mathias Dieckmann. Der Fluss hatte an diesem Tag Niedrigwasser. Der o.g. Pegel Bröleck zeigte 50 cm an. 6 Bäume mussten umtragen, einige weitere konnten knapp über- oder unterfahren werden. Das Wehr war fahrbar. Die wildwassertechnischen Bewertungen beziehen sich auf mittlere Wasserstände.

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