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Kokra


Östl. Karawanken / Slowenien


Nicht allzu weit entfernt vom bekannten slowenischen Kurort Bled und der beliebten Sava Bohinjka liegt die nicht ganz so bekannte Kokra. Dieser schöne Karstfluss ist leider nur im Frühjahr und nach stärkeren Regenfällen fahrbar, bietet dann aber überraschend schönes Wildwasser.

Der kleine Fluss liegt ungefähr 30 km östlich von Bled und 30 km nördlich der slovenischen Hauptstadt Ljubljana. Der Ursprung des Flusses befindet sich in der Nähe der Grenze zu Österreich in Bergen von bis zu 1800 m Höhe. Bis zur üblichen Einstiegstelle bringen noch einige kleine Zuflüsse aus bis zu 2560 m hohen Bergen etwas Zuschusswasser. Nach 41 Kilometern mündet die Kokra in die Sava. Wer von Bled zur Kokra fährt, kann die hier noch mautfreie Autobahn nehmen.

Je nach Können kann der jeweilige Einstieg gewählt werden. Bessere Paddler befahren noch die Kokra-Klamm, fortgeschrittene Anfänger steigen erst 1,5 Kilometer später hinzu.

Der aktuelle Wasserstand und damit die Möglichkeit einer Befahrung der Kokra kann aktuell über die Internet-App von River-app abgefragt werden. Hier sollte am am Pegel Kranj als Minimum 1,85 m angenommen werden. Das Pegelhäuschen liegt linksufrig am Einstieg vor der Klamm.


Abschnitt:

Kokra-Klamm

Länge und Schwierigkeit:

1,5 km WW IV(+)

DKV-km:

km 17,0 - km 18,5

Befahrbarkeit:

bis Mai

Landschaftsbewertung:

2


Während der Fahrt auf der Bundesstraße 210 von der Ausstiegstelle talaufwärts in Richtung Seebergsattel/Bad Vellach kann zwischendurch immer wieder ein Blick auf den Fluss geworfen werden. Irgendwann wird die Kokra-Klamm erreicht. Hier sollte man am oberen Ende der Klamm, dort wo die Straße auf die andere Flussseite wechselt, unbedingt die Befahrungsmöglichkeit einer hohen Gefällbremse direkt unterhalb der Straßenbrücke und die nachfolgende Situation erkunden.

Einige hundert Meter oberhalb der Klamm befindet sich eine weitere Straßenbrücke, die zu einem kleinen Dorf auf der linken Flusseite führt. Hier kann die Befahrung der Kokra-Klamm begonnen werden. Auf der gegenüberliegenden Seite der Straße bzw. der Brücke befindet sich eine überdachte Bushaltestelle (Holzhütte) in der man sich bei Regen gut umziehen kann.

Auf den ersten hundert Metern bei leichter Verblockung kann man sich Warmfahren. Unmittelbar nach der Brücke der Talstraße dann die 2,5 m hohe Gefällbremse, die je nach Wasserstand zumeist 2m vom linken Ufer entfernt befahren werden kann (s. Bild unten, Blick von der Straßenbrücke: Im Bildvordergrund die Gefällbremse, direkt danach die schwerste Stelle der Kokra).

Im Unterwasser teilt eine Felsrippe den Fluss in zwei Arme (s. Bild oben und unten - hier am Ende der Rippe).

Weiter geht es mit stärker verblockte Gefällstrecken, und bei mittleren Wasserständen mit kräftigen Walzen und Presswasser an den rechten Felswänden (s. Bilder unten). Nach einigen hundert Metern nehmen die Schwierigkeiten etwas ab. Bald darauf nehmen sie vorübergehend noch einmal kurz zu.

Dann wird auch schon das Ende der Klamm erreicht. Hier quert die Straße wieder den Fluss.




Abschnitt:

Kokra - Potoca

Länge und Schwierigkeit:

6,0 km WW II-III-

DKV-km:

km 18,5 - km 24,5

Befahrbarkeit:

bis Mai

Landschaftsbewertung:

2


Am Ende der Kokra-Klamm befindet sich ein Pegelhäuschen zwischen der nun rechtsufrig verlaufenden Straße und dem Fluss. Unterhalb dieser Pegelanlage bzw. in der Nähe des Dorfes Kokra kann an einer geeigneten Stelle die etwas leichtere Wildwassertour auf der Kokra begonnen werden.

Durchweg leichte Verblockung, schnelle Strömung und gelegentlich kurze mäßig-stark verblockte Gefällstrecken sind die Kennzeichen der nun folgenden Kilometer (WW II-III-).

Zum Ende der Wildwasserstrecke folgt noch ein 1,5 m hoher (s. Bild unten) und später noch ein 0,5 m hoher steiler Blockwurf, welche in der Regel befahrbar sind.

Eine gute Ausstiegstelle befindet sich direkt unterhalb des Dorfes Potoca (50 m unterhalb des Ortsschildes; Straßen-km 14,5). Hier bildet der Fluss vorübergehend ein auffallend breites Flussbett. Am rechten Ufer befinden sich am Rand der Straße auf einer breiten Schotterfläche gute Parkmöglickeiten.

Ab hier lassen die wildwassertechnischen Schwierigkeiten des Flusses deutlich nach. Der Fluss verläßt die Berge. Später folgen noch einige Wehre.




Hinweis: Alle Fotos und Infos basieren auf den 20. April 2005. Der Fluss hatte an diesem Tag einen niedrigen Wasserstand (= 132 cm). Alles war fahrbar. Die wildwassertechnischen Bewertungen beziehen sich auf mittlere Wasserstände. Alles war durchgehend befahrbar.

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