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Lot

Westliches Zentralmassiv / Frankreich

Lohnenswerter Wildwasserabschnitt in einem weitgehend einsamen und tiefen Waldtal.

Wer sich im Frühjahr oder Frühsommer am Tarn aufhält, für den lohnt auch ein Abstecher zum hier beschriebenen Lot.

Der Abschnitt liegt 50 Kilometer westlich von Mende und ist wie der Tarn von Deutschland am Schnellsten über Lyon, St-Etienne, Le Puy und Mende zu erreichen.

Der Lot entspringt in den nordwestlichen Cevennen in bis zu 1700 m hohen Bergen und fließt in westliche Richtung. Auf dem 96 Kilometer langen Weg bis zur unten genannten Einstiegstelle wird der Lot von einer Vielzahl von Wehren und einigen wenigen, aber nur kleine Stauseen behindert.

Ein aktueller und maßgeblicher Pegel für den unten beschriebenen Abschnitt kann im Internet auf www.hpgaronne.ecologie.gouv.fr/acrue/index2.htm > Entrer sur le site > Lozera > Lot amont Truyere > Saint-Laurent (oder auch bei Mende) abgerufen werden. Bei Saint-Laurent dürfte ein Pegel von 1,00 m ein etwas mehr als mittlerer Wasserstand sein. Dieses entspricht einem Pegel von 0,80 m bei Mende.

Der nächstgelegene Campingplatz, der auch schon im Frühjahr geöffnet hat, befindet sich am östlichen Ortsrand von St. Geniez (`Campeole La Boissiere´; 2008 ab 20. April geöffnet).

Abschnitt:

St. Laurent - St. Geniez

Länge und Schwierigkeit:

16 km WW II / III

DKV-km:

km 96 - km 112

Befahrbarkeit:

bis Juni, evtl. noch Juli

Landschaftsbewertung:

2

Auf dem nachfolgenden Abschnitt existieren keine Stellen, die neben dem Wehr besonders zu erwähnen oder sogar anzuschauen sind. Das Flussbett hat einen weitgehend offenen Charakter. Alle schwierigen Stellen können auf der Anfahrt rechtzeitig einigermaßen beurteilt und die größten Löcher fast immer ein wenig umfahren werden. Bei frühsommerlichem Niedrigwasser werden die schwierigsten Stellen nur knapp WW III erreichen. Diese können dann aufgrund des breiten Flussbettes meist umfahren werden. Bei mittleren Wasserständen oder mehr werden die Schwälle dagegen schon sehr wuchtig.

Die Einstiegstelle für diesen Abschnitt befindet sich an der Straßenbrücke der D 988 mitten im Ort St. Laurent am rechten Ufer (s. Bild unten). Von einem öffentlichen Parkplatz (> N 44° 26' 55'', E 03° 06' 47'') können die Kajaks zum Flussufer unter der Brücke hinunter getragen werden.

Nach Fahrtbeginn beginnt eine erste, aber nur kurze Schlucht. Der Fluss beschreibt eine große Linkskurve. Am Ende der Linkskurve folgt ein sehr breites Schrägwehr, welches evtl. ganz rechts befahren (s. Bild unten) oder hier am Ufer auch umtragen werden kann.

Danach folgen auf 200 m eine erste Reihe von kräftigen Schwällen (WW III).

Nach diesem Auftakt öffnet sich die Schlucht. Mit geringen Schwierigkeiten (bis WW II) fließt der Lot nun auf 2-3 Kilometern durch eine Hügellandschaft mit Wiesen.

Kurz nachdem sich das Tal wieder zu einer Schlucht verengt (s. Bild oben), ist bei einem einsamen Haus am linken Ufer noch eine niedrige, aber fahrbare Schrägstufe zu queren.

In der nun bis zur Ausstiegstelle durchgehenden und fast einsamen Schlucht folgen in regelmäßigen Abständen immer wieder wuchtige, zum Teil auch mäßig-verblockte Schwälle (WW II u. III; s. Bilder unten). Teilweise handelt es sich hierbei auch um Abfälle, die aber zumeist nur bei niedrigeren Wasserständen sichtbar werden.

Kurz vor dem hochgelegenen Dorf Pomayrols und der hier querenden Straßenbrücke lassen die Schwierigkeiten vorübergehend etwas nach, um nach der Brücke wieder wie zuvor auf WW II und III anzusteigen.

Ein Kilometer vor bzw. östlich dem sehenswerten Ortszentrum des Kleinstädtchen St. Geniez befindet sich ein neugebautes hohes Steilwehr (s. Bild unten).

Dieses Wehr wird bereits 300 m zuvor durch einen Rückstau angekündigt. An dem Wehr kann die Fahrt am linken Ufer beendet werden. Momentan müssen die Kajaks etwas mühsam die steile Böschung zum oben befindlichen Schotterparkplatz (> N 44° 28' 16'', E 02° 59' 18'') an der D 509 hochgehievt werden.

Eine Bootsgasse am linken Rand des Wehres befand sich im April 2008 kurz vor der Fertigstellung (s. Bild oben - im Vordergrund links). 150 m nach dem Wehr liegt am linken Ufer eine Kajak- und Raftstation, an der nach einer Befahrung der Bootsgasse und nach Rücksprache mit der Station die Wildwassertour zukünftig evtl. auch beendet werden kann.

Hinweis: Alle Fotos und Infos basieren auf den 24. April 2008. Der Fluss hatte an diesem Tag einen etwas mehr als mittleren Wasserstand. Am o.g. Internetpegel St. Laurent wurden 0,98 m und am Pegel Mende 0,79 m angezeigt. Alles war durchgehend fahrbar. Die wildwassertechnischen Bewertungen beziehen sich auf mittlere Wasserstände.

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