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Eifel / Deutschland


Der Wildwasserfluss im Westen Deutschlands!

Die Rur in der Eifel um Monschau ist im Winterhalbjahr für die Kanuten, insbesondere aus der Aachener Grenzregion und dem Kölner Raum, aber auch weit darüber hinaus, der beliebteste Wildwasserfluss im Westen Deutschlands. Landschaftlich sehr schön gelegen, mit flotter Strömung, schöner Verblockung, vielen Kehrwässern und interessanten Spielstellen. Aber auch Wanderpaddler kommen auf dem unteren Abschnitt der Rur, d.h. ab Heimbach, auf ihre Kosten.


Abschnitt












Hohe Rur


Reichenstein - Parkplatz Dreistegen


4 km WW III (+)


Perlenbach/Monschaudurchfahrt


Staudamm - Ortsende Monschau


2+2,5 km WW I-III


Obere Rur


Ortsende Monschau - Dedenborn


13,5 km WW II-I


Mittlere Rur


Heimbach - Obermaubach


19,6 km WW I (0)

Der Quellgebiet der Rur liegt in ca. 650 m Höhe im Hohen Venn, einem großen Hochmoor in Belgien. Der Abschnitt von der belgisch-deutschen Grenze bis kurz vor Monschau wird als Hohe Rur bezeichnet und ist sowohl landschaftlich als auch wildwassertechnisch der interessanteste Abschnitt der gesamten Rur.

Leider ist dieser Abschnitt nur sehr selten, d.h. nur nach sehr starken Regenfällen oder während der Schneeschmelze, fahrbar. Sollte der Pegel jedoch genügend Wasser anzeigen, sollte unbedingt die Chance genutzt, jede Geburtstagsfeier abgesagt und sich schnell auf den Weg zur Hohen Rur gemacht werden! Auch vor Kälte, unter Umständen auch Schneefällen, sollte man nicht zurückschrecken - die Hohe Rur ist auf jeden Fall lohnenswert!



Kilometer


Kurzinfos zur Hohen und Oberen Rur






12,9


Str.-Brücke, rechts Einstieg, Eisenbahnbrücke, Kalterherberg, WW I-II


15,5


Str.-Brücke (Pegel), rechts Einstieg, Reichenstein, WW III(+)


19,5


Parkplatz Dreistegen, links Ausstieg, Wehr `Knochenbrecher´,
Str.-Brücke


19,6


Rechts Zufluss Perlenbach, links Wiedereinstieg, WW II-III;
alternativ: Einstieg 300m Perlenbach flussaufwärts links am Wehr
[Perlenbach auch auf 2,5 km ab Stauseefuß fahrbar, WW I-III ]


20,0


`Brauereiwehr´, Ortsanfang Monschau


21,6


Wehr `Favoritentöter´


21,8


`Kesselwehr´


22,0


Ortsende Monschau / Rosenthal, links Einstieg, WW II


26,1


Rechts Ausstieg, Str.-Brücke Grünental, WW I-II


29,6


`Rasenmäher´, rechts Ausstieg, Str.-Brücke


30,5


Hammer, links Ausstieg, Str.-Brücke, WW I (II)


35,2


Wegebrücke vor dem Sportplatz Dedenborn, rechts Ausstieg


35,5


Dedenborn, Pegelanlage, Str.-Brücke


39,0


Beginn der Rurtalsperre, links Ausstieg, Str.-Brücke, Einruhr





Kurz vor Monschau fließt von rechts der Perlenbach in die Rur hinzu. Da dieser Kleinfluss von einer kleinen Trinkwassertalsperre reguliert mit Wasser versorgt wird, sind die Chancen, ab der Einmündung des Perlenbaches einen ausreichenden Wasserstand zu finden, deutlich größer. Da von der Trinkwassertalsperre im Winterhalbjahr öfters soviel Wasser abgegeben wird, dass auch der Perlenbach befahren werden kann, wird die Wildwassertour oft direkt unterhalb des Perlenbachstausees begonnen.

Sollte auch hier der Wasserstand zu niedrig sein, kann evtl. noch an der Einmündung des Perlenbaches in die Rur oder zumindest am unteren Ortsende von Monschau (Rosentahl) die Tour gestartet werden. Von hier kann dann bis zur Rurtalsperre bei Einruhr gefahren werden. Zumeist wird die Fahrt aber schon vorher beendet.

Die wildwassertechnischen Schwierigkeiten auf der Rur nehmen kontinuierlich von Gut Reichenstein, der üblichen Einstiegstelle auf der Hohen Rur, bis zur Rurtalsperre ab. Gleichermaßen nimmt die Möglichkeit eines für eine Befahrung ausreichenden Wasserstandes zu finden, flussabwärts aber auch immer weiter zu.


Hier einige Wildwasserfilmchen zur Hohen Rur, einschl. Monschaudurchfahrt





"Wasser marsch!"

03:19, Reichenstein 90, Monschau 130, vom Ufer gefilmt (09.01.11)


"Hohe Rur, Eifel ..."

09:00, Reichenstein 90, Monschau 125, mit Helmkamera (08.01.11)


"Ein Tag am Fluss"

06:44, Reichenstein 80, Monschau 115, vom Ufer gefilmt (14.11.10)


"Rur Monschau ..."

02:37, Reichenstein 80, Monschau 115, mit Helmkamera (14.11.10)


"Upper Rur Kayaking"

13:30, Reichenstein ...., Monschau ..50, mit Helmkamera (18.11.10)

Die Rur oberhalb der Rurtalsperre ist von Köln am besten über die Autobahn A 1 bis Abfahrt Wißkirchen und dann auf der B 266 über Gmünd zu erreichen.

Der Wasserstand und damit die Möglichkeit einer Befahrung der Rur oberhalb der Rurtalsperre kann zumeist aktuell über das Internet beim Landesumweltamt NRW / Pegel Dedenborn abgefragt werden. Falls der maßgeblichen Pegel Dedenborn mal wieder nicht stündlich aktualisiert wird, kann man hinsichtlich des aktuellen Pegelstandes und dessen Tendenz den Pegel Landesumweltamt NRW / Pegel Monschau heranziehen. Hier die steigenden oder fallenden Zentimeter der letzten Stunden nehmen und beim Pegel Dedenborn hinzurechnen oder abziehen.

Übersicht Pegelbezugswerte (massgeblich für die Befahrung der Hohen und Oberen Rur)

Auch der unterhalb der großen Rurtalsperre liegende, wesentlich ruhigere und landschaftlich fast ebenso schöne Abschnitt der Rur zieht viele interessierte Paddler an, insbesondere Wanderpaddler und Anfänger im Paddelsport. Dieser Abschnitt ist aufgrund der geregelten Wasserabgabe der Rurtalsperre im Prinzip fast ganzjährig ab dem Ort Heimbach fahrbar. Aus Naturschutzgründen ist hier eine Befahrung aber erst ab Mitte Juli erlaubt (siehe hierzu unten den Abschnitt zur `Mittleren Rur´).

Wer nach dem Paddeln noch Zeit hat, sollte unbedingt dem 250 Jahre alten Tuchhandwerkerstädtchen Monschau einen Besuch abstatten und hier neben der allgemeinen Fachwerkidylle, den Bruchsteinbauten sowie den vielen hier zu entdeckenden Details noch folgendes anschauen: das `Rote Haus´, das Felsenkeller Brauerei-Museum, die Caffee-Rösterei Wilhelm Maassen, die Monschauer Glashütte, die historische Senfmühle, die Burg Monschau und vieles mehr (weitere Informationen hier).

Abschnitt:

Hohe Rur


Reichenstein - Parkplatz Dreistegen

Länge und Schwierigkeit:

4 km WW III(+)

DKV-km:

km 15,5 - km 19,5

Befahrbarkeit:

wenige Tage im Winterhalbjahr

Landschaftsbewertung:

1-2+


Die oberste Einstiegsmöglichkeit auf der Hohen Rur befindet sich an einem Bahnübergang (> N 50° 31' 16.5'', E 06° 12' 24.0'') an der ehemaligen Zollstation Kalterherberg an der belgisch-deutschen Grenze südwestlich des Ortes Kalterherberg. Von hier bis Reichenstein bietet die Rur einen 2,5 Kilometer schmalen und kurviger Mittelgebirgsfluss (WW I-II).

Dieser kurze Abschnitt könnte eigentlich gut zum Einfahren dienen, da hier aber oft etwas mühsam querliegende Bäume umtragen werden müssen und der wildwassertechnisch interessante Abschnitt auch erst bei Reichenstein beginnt, wird die Fahrt auf der Hohen Rur zumeist erst bei Reichenstein begonnen.

Zum Gut Reichenstein, einem ehemaligem Kloster, gelangt man, indem man mitten in Kalterherberg von der B 399 nach Mützenich abbiegt und hier der steilen Straße zum Fluss hinunter folgt. Unter der folgenden Straßenbrücke befindet sich am Fuß des linken Brückenpfeilers ein kleiner Lattenpegel. Sollte hier mindestens 35 cm angezeigt werden, ist die Rur ab hier so gerade fahrbar. Auf der linken Flussseite befindet sich ein großer Parkplatz (> N 50° 32' 08.0'', E 06° 11' 59.0''), auf dem die Fahrzeuge abgestellt werden können. Schräg gegenüber dem Parkplatz, auf der rechten Flussseite, können die Kajaks bequem zu Wasser gelassen werden. Die ganze Gebiet der Hohen Rur ist Naturschutzgebiet, daher bitte unbedingt am rechten Ufer einsteigen.

Zwischen Reichenstein und Dreistegen durchfliesst die Rur ein enges, z.T. schluchtartiges Kerbtal mit Gebirgscharakter und Nadelwäldern. Dieses einsame Tal zeichnet sich durch einen sehr hohen Grad an Naturnähe aus. Ab Reichenstein beginnt auch der landschaftlich und wildwassertechnisch interessanteste Abschnitt der gesamten Rur! Eine 4 km langer herrlicher Wildwasserabschnitt - WW III(+) - mit durchgehend gutem Gefälle und schneller Strömung, oft mäßiger bis stärkerer Verblockung und etlichen überspülten Felsblöcken - fast wie in den Alpen!

Die erste große Herausforderung nach Fahrtbeginn wird nach rund 800 m erreicht und rechtzeitig durch eine kleine Holzbrücke in der Ferne angekündigt (s. Bild unten). Hier befindet sich mitten in der Hauptströmung ein höherer Abfall mit stark luftdurchsetztem und etwas rückläufigem Unterwasser. Der Abfall liegt wenige Meter vor dieser Holzbrücke. Der Abfall kann umfahren werden, in dem man sich konsequent, auch wenn es bei niedrigen Wasserständen mal rumpelt, ganz rechts hält (s. Anfahrt Bild unten).

Andernfalls kann es passieren, dass man in dem Loch des Abfalls landet und danach nur mit Mühe aufrollen kann (s. Bild oben) oder sogar schwimmen muss. Wer sich die Stelle vor einer Befahrung ansehen möchte, sollte auf der Höhe eines kleinen Zuflusses am linken Ufer, ca. 100 m vor der Brücke, anlanden.

Weiterhin folgen im steten Wechsel leichtere und schwerere Stücke (s. beide Bilder unten). Bei bis zu mittleren Wasserständen ist alles so grad rechtzeitig vom Kajak oder auch von den vielen Kehrwassern am Ufer oder hinter Felsblöcken aus zu überblicken. Viele Stellen laden zum Herumspielen ein.

Bei höheren Wasserständen bildet die durchgehend schnelle bis reißende Strömung hohe Wellen und Walzen. Kehrwasser sind dann rar und bieten oft nur Platz für ein Kajak. Gelegentlich existieren dann auch 100-200 m lange wuchtige Teilstücke auf denen es besser ist, in Eins durchzufahren und dabei den tiefsten Löchern auf der Hauptroute möglichst reaktionsschnell auszuweichen (s. Bild oben, eines dieser Teilstücke, hier aber bei sehr niedrigem Mittelwasser).

Rund 3 Kilometer nach Fahrtbeginn folgt noch eine weitere etwas anspruchsvollere Stelle, ein steiler wuchtiger Kurvenschwall mit hohen Wellen (s. Bild unten). Am Anfang befindet sich rechts ein Abfall und zum Ende eine stark angespülte Felswand in der Außenkurve. Am besten den Schwall halblinks anfahren und dann möglichst schnell zur Mitte rüberfahren.

Der Ausstieg erfolgt später am linken Ufer am Wanderparkplatz Dreistegen (> N 50° 32' 55.0'', E 06° 13' 44.0''), rechtzeitig vor einem ca. 8 m hohen, materialbelastenden, evtl. auch steckgefährlichen Schrägwehr, dem `Knochenbrecher´. Dieses Wehr wird daher nicht so häufig befahren. Hier endet die sogenannte Hohe Rur.

Von diesem Parkplatz werden die Kajaks 100 m flussabwärts und dann auf der Umgehungsstraße von Monschau noch 50 m weiter getragen. Hier gegenüber der Mündung des Perlenbaches können die Kajaks hinter dem alten Gebäude eines Künstlers über eine steile Böschung am linken Ufer wieder eingesetzt werden.

Alternativ kann man aber die Boote auch über die Brücke der Rur, 150 m die Umgehungsstraße hoch, anschließend noch 150 m auf einem kleinen Trampelpfad am linken Ufer des Perlenbaches flussaufwärts tragen und direkt oberhalb eines kleinen Wehres (s. nachfolgendes Bild unten) wieder einsetzen. So hat man zumindest noch den interessantesten Teil des Perlenbaches in die Wildwassertour mit einbezogen.

Die Hohe Rur ist leider nur selten fahrbar, d.h. an nur wenigen Tagen im Winterhalbjahr. Dieses ist i.d.R. nach sehr starken Regenfällen oder unmittelbar während der Schneeschmelze der Fall.

Die Erstbefahrung der Hohen Rur wurde übrigens 1955 von Ernst Kaeufer und seinen Paddelfreunden durchgeführt.

Hinweis: Alle Fotos und Infos zur Hohen Rur sind vom 16. Januar 2011 und von Mathias Dieckmann. Der Abschnitt hatte an diesem Tag einen recht niedrigen mittleren Wasserstand. Der Lattenpegel in Reichenstein zeigte 49 cm, der Internetpegel Monschau 87 cm, Tendenz fallend. Der Abschnitt war durchgehend befahrbar. Ein zum Ende halb über Fluss liegender Baum konnte rechts gut umfahren werden. Die wildwassertechnischen Bewertungen beziehen sich auf mittlere Wasserstände.

Abschnitt:

Perlenbach / Monschau-Durchfahrt


Staudamm - Ortsende Monschau (Rosenthal)

Länge und Schwierigkeit:

2,0 + 2,5 km WW I-III

DKV-km:

2 km - 0 km / km 19,6 - km 22,0

Befahrbarkeit:

4-8 Wochen im Winterhalbjahr

Landschaftsbewertung:

2-3


Der Einstieg zu dieser Wildwassertour erfolgt direkt unterhalb des Perlenbach-Staudammes (> N 50° 32' 26.0'', E 06° 14' 23.0''). Eine kleine Straße führt nördlich von der Kreuzung der Umgehungsstraße B 258 / B 399 (südlich von Monschau) steil hinunter zum Staudammfuss. Hier wird am linken Ufer unterhalb des kleinen Pegelhäuschens eingestiegen.

Der Perlenbach, oft auch nur Perlbach genannt, verdankt seinen Namen der Flussperlmuschel, die heute hier leider nahezu ausgestorben ist.

Auf zunächst 2 Kilometern, bis zu dem nachfolgenden und schon oben erwähnten Wehr, ist der Perlenbach ein schmaler sportlicher Mittelgebirgsfluss mit leichter Verblockung, engen Kurven, vereinzelt kleinen Stufen und Schwällen sowie evtl. Baum- und Strauchhindernissen (WW I-II+).

Das anschließend folgende Schrägwehr (s. Bild unten) wird ganz links gefahren. Wer das Wehr bisher noch nicht gefahren ist, kann direkt vor dem Wehr an den flachen Ufern anlegen und das Wehr zuvor besichtigen.

Nach dem Wehr folgt dann auf 300 m bis zur Einmündung in die Rur ein spritziger, mäßig verblockter, zumeist sehr technisch zu fahrender Abschnitt (WW II-III). Hier ist bei schneller Strömung möglichst rasch immer die beste Fahrroute zwischen den Steinen und Stufen zu suchen (s. Bilder oben und unten).

Zum Ende des Perlenbaches geht es dann gradlinig zwischen hohen Mauern durch das Gelände einer ehemaligen alten Reisswollfabrik (s. Bild oben) der Mündung entgegen.

Nach dem Zusammenfluss mit der Rur nimmt die Wassermenge und damit auch die Wasserwucht, insbesondere bei höheren Wasserständen, deutlich zu. Der nun kommende 2,5 km lange Abschnitt auf der Rur führt mitten durch das wunderschöne, historische Städtchen Monschau.

Bei mittleren Wasserständen liegen hier die Schwierigkeiten bei eher wuchtigem Wasser und mäßiger Verblockung - insbesondere am Ortsanfang und vor allem am Ortsende - bei bis zu maximal WW III. Mitten im Zentrum von Monschau bietet der Fluss aber auch ein kurzes Stück mit relativ ruhig dahinströmendem Wasser.

Auf dem Abschnitt in Monschau sind drei Wehre zu erwähnen. Das erste, 300 m nach der Perlenbachmündung befindliche, schräg abfallende `Brauereiwehr´ (s. Bild unten) kann bei niedrigen Wasserständen ganz rechts und bei mittleren Wasserständen (s. Bild unten) evtl. auch halbrechts bei gutem Speed zur Überwindung des Rücklaufes befahren werden. Bei höheren Wasserständen sollte es wegen dem dann entstehenden starken Rücklauf unbedingt rechtsufrig umtragen werden! Der Rücklauf ist bei höheren Wasserständen und zum Teil auch schon bei mittleren Wasserstände nicht zu unterschätzen. Es gab hier leider früher schon mehrere Todesfälle!

Die Strömungsgeschwindigkeit vor diesem Wehr ist hier wie auch bei den anderen Wehren bei bis zu mittleren Wasserständen nur gering, sodass man sich allen Wehrkronen langsam nähern kann. Bei hohen Wasserständen kann wegen den dann ins Wasser reichenden Baumästen das rechtzeitige Anlanden evtl. etwas schwierig werden.

Danach beginnen die lange Ufermauern am Ortsanfang von Monschau (s. Bild unten).

Die Hauptströmung verläuft hier zunächst direkt an der linken Mauer längs und bildet dabei höhere Wellen und einige kräftige Walzen.

Im Verlauf der Monschaudurchfahrt befinden sich an einigen wenigen Stellen einige aus dem Flussbett herausragende Kanalschächte, die oft nur leicht überspült sind. Bei ein wenig Aufmerksamkeit können diese erkannt und im sicheren Abstand umfahren werden. Das gleiche gilt auch für Kunstobjekte aus Metall, die von einer Brücke im Zentrum hängen, aber nur bei hohen Wasserständen in die Nähe des Helmes rücken.

Auch in Monschau selbst gibt es unter den interessierten Blicken der vielen Touristen einige schöne Spielmöglichkeiten (s. zum Beispiel Bild unten, direkt nach der ersten Brücke).

Danach geht´s immer weiter hinein in das schöne historische Städtchen (s. beide Bilder oben; erstes Bild bei zu wenig Wasser). Tipp im Dezember: Fahrtunterbrechung und Besuch des Weihnachtsmarktes! Danach klappt´s auch mit der Befahrung des nachfolgenden `Favoritentöters´.

Das zum Ortsende unter einer Brücke befindliche Schrägwehr `Favoritentöter´ (s. beide Bilder unten) kann i.d.R. über eine schmale Rutsche im linken Brückenjoch befahren werden.

Am besten bei der recht ruhigen Anfahrt von halbrechts den mittleren Brückenpfeiler ansteuern, da die Rutsche von hier leicht nach links verläuft. Die starke, luftdurchsetzte Strömung unterhalb der Rutsche zieht etwas auf die linke Ufermauer, daher auf der Rutsche die Bootsspitze ganz leicht nach rechts halten und im Unterwasser rechts gut Stützen (s. vorheriges Bild). Dann ist man recht schnell aus dem quirligem Unterwasser heraus.

Wer das Wehr zuvor besichtigen will, muss rechtzeitig vor dem Wehr an einer der beiden kleinen Ausstiegsmöglichkeiten an den beiden Ufern anlegen. Rechts befindet sich bei niedrigen Wasserständen eine schmale Kiesbank oder bei höheren Wasserständen nur sehr kleine Kehrwasser, links eine Treppe. Sollte jemand das Wehr umtragen wollen, kann ein Einstieg wegen den hohen Ufermauern erst wieder 120 m hinter dem Wehr am linken Ufer erfolgen.

250 m hinter dem `Favoritentöter´ folgt dann das niedrigere `Kesselwehr´ (s. Bild unten; der unten an der Kante liegende Baum existiert inzwischen nicht mehr), das am Ortsende von Monschau den zweiten wuchtigen und stärker verblockten Teil der Ortsdurchfahrt einleitet (WW III). Das leicht zerfallende Wehr wird normalerweise ca. 3 Meter vom linken Ufer befahren, rechts lauert ein starker Rücklauf.

100 m nach dem `Kesselwehr´ ist noch eine etwas rückläufige Stufe erwähnenswert (s. Bild oben). Diese Stufe ist am besten ganz am linken Rand, ab Mittelwasser ggf. auch noch ganz rechts zu bewältigen.

150 m nach dieser Stufe wird am Ende der linken Ufermauer das Ortsende von Monschau (Rosenthal) erreicht. Hier befindet sich am linken Ufer eine mögliche Ausstiegstelle. Wegen den wenigen Parkplätzen wird aber i.d.R. nicht hier ausgestiegen, sondern noch die 4 Kilometer bis zur Straßenbrücke in Grünental oder sogar bis zu den nachfolgenden Campingplätzen in Hammer gepaddelt.

Hinweis: Alle Infos zur Monschaudurchfahrt sind vom 16. Januar 2011 und von Mathias Dieckmann. Die beiden letzten Fotos und das viertletzte Foto sind vom gleichen Tag. Auf den drei Fotos hatte die Monschaudurchfahrt einen mittleren Wasserstand. Der Internetpegel Monschau zeigte 87 cm, Tendenz fallend. Die anderen Infos und Fotos sind aus früheren Jahren und zeigen bis auf das Foto vom Roten Haus weitgehend vergleichbare Wasserstände.



Abschnitt:

Obere Rur


Ortsende Monschau - Dedenborn

Länge und Schwierigkeit:

13,5 km WW II u. I-II

DKV-km:

km 22,0 - km 35,5

Befahrbarkeit:

8-12 Wochen im Winterhalbjahr

Landschaftsbewertung:

2


Die Einstiegsstelle am unteren Ortsende von Monschau kann erreicht werden, wenn man am nördlichen Ortsrand von Höfen von der Umgehungsstraße B 258 nach Monschau abbiegt und sich am Ortsbeginn von Monschau immer rechts hält, d.h. rechts die Brücke über die Rur quert und dann am linken Ufer der Rur ca. 800 m flussabwärts bis zum Ende der Bebauung weiter fährt (> N 50° 33' 08.0'', E 06° 14' 56.0''). Leider stehen hier nur 6-7 Parkplätze, die oft z.T. belegt sind, und nur enge Wendemöglichkeiten zur Verfügung.

Die Schwierigkeiten auf der Oberen Rur ab dem Ortsende Monschau (auch Rosenthal genannt) liegen bei mittleren Wasserständen auf den ersten 4 Kilometern bei WW II und nehmen danach bis zur letztmöglichen Ausstiegstelle am Zufluss in den Rurtalsperrenstausee langsam, aber kontinuierlich ab.

Wem die oberhalb liegenden Abschnitte der Rur noch zu heftig sind oder diese nicht ausreichend Wasser aufweisen, kann auch erst am unteren Ortsende von Monschau oder im später folgenden Grünental die Wildwassertour beginnen.

Landschaftlich verläuft die Obere Rur bis zum Rurtalstausee in einem sehr schönen Waldtal. Auf dem Abschnitt bis nach Grünental führt nur ein Wanderweg längs des Flusses. Danach begleitet teilweise eine Straße, zumeist aber in einem größeren Abstand den Fluss. Auf den letzten Kilometern öffnete sich zeitweise das Waldtal.

Die ersten Kilometer auf der Oberen Rur unterhalb von Monschau bietet immer wieder schöne Schwälle, viele interessante Kehrwasser, einige kleinere Surfwellen/Walzen und vereinzelt auch leichte Verblockung und kleine Stufen (WW II).

Der Auftakt erfolgt schon direkt nach dem Einstieg. Hier befindet sich eine schräg verlaufende Naturstufe, die links über einen kurzen steilen Schwall befahren werden sollte (s. Bild oben).

Wenn sich irgendwann der Fluss in zwei Arme teilt, wird zumeist der rechte, interessantere Arm gewählt. In der anschließenden scharfen, steileren Linkskurve sollte möglichst weit links gefahren werden (s. Bild oben). In der Vergangenheit ragten unmittelbar am Ende der Kurve auch schon mal einige Baumstämme auf Kopfhöhe etwas ins Flussbett.

Später folgt am Ende einer Rechtskurve, direkt nach einem leicht verblockten Schwall, eine beliebte Spielstelle (s. Bild unten). Von einem großen ruhigen Tumpen am linken Ufer kann die Stelle gut angefahren werden.

Eine beliebte Ausstiegstelle folgt ca. 4 Kilometer hinter Monschau in Grünental. Hier kann kurz hinter einem ehemaligen Gasthaus, vor der nachfolgenden Straßenbrücke, am rechten Ufer ausgestiegen werden. Auf der anderen Flussseite befindet sich ein großer Parkplatz (> N 50° 33' 49.0'', E 06° 17' 52.0'').

Hiernach werden die Abstände zwischen den interessanteren Abständen etwas größer (WW I-II).

Die nächste, etwas unbekanntere Ausstiegstelle, der `Rasenmäher´, folgt 3,5 km hinter Grünental. Hier besteht die Möglichkeit rechtsufrig an einer längeren Kiesbank kurz vor einer Straßenbrücke, die Grünental mit Hammer verbindet, die Fahrt zu beenden. Leider stehen hier am Straßenrand nur wenige Parkmöglichkeiten (> N 50° 33' 44.0'', E 06° 19' 09.0'') zur Verfügung. Auch ist es im Winter hier recht windig. Hier endet der wildwassertechnisch interessanteste Teil der Oberen Rur. Überwiegend wird jedoch noch ein kleines Stück weitergefahren.

Nach einem weiteren Kilometer und weiter nachlassenden wildwassertechnischen Schwierigkeiten kann dann an der Brücke (> N 50° 33' 52.5'', E 06° 19' 58.0'') bei den Campingplätzen von Hammer am linken Ufer die Tour beendet werden.

Wer noch 5 Kilometer eher entspanntes Wildwasser, WW I (II), zum Auspaddeln anhängen möchte, setzt aber auch hier die Fahrt noch fort.

Aber auch auf diesem Teilabschnitt existieren noch mindestens zwei Stellen die WW II erreichen (s. BIld unten).

Im August 2014 befand sich zum Ende dieses Teilabschnittes ein großer Baum quer über den Fluss. Dieser Baum muss über das linke Ufer umtragen werden. Bei Niedrigwasser ist das Anlegen davor unproblematisch machbar, bei mehr Wasser etwas mühsamer und bei höheren Wasserständen evtl. sogar schwierig. Vorsicht!

80 m unterhalb der Brücke kurz vor dem Sportplatz Dedenborn kann dann am rechten Ufer die Fahrt beendet werden. Am Rand der großen Wiese, 20 m unterhalb der Ausstiegstelle, befindet sich ein Unterstand, der bei Regen und Kälte ideal zum Umziehen geeignet ist > N 50° 35' 18.0'', E 06° 21' 15.0'').

Sportliche Wanderfahrer setzen aber auch hier die Fahrt noch um fast 4 Kilometern fort und steigen erst am Beginn des Rurtalstausees bei Einruhr linksufrig aus (> N 50° 34' 48.0'', E 06° 22' 39.0'') und kommen dann bei einem Einstieg am Ortsende von Monschau (Rosenthal) auf insgesamt 17 km.

Aber Achtung! Der Obersee bei Einruhr, d.h. der Rückstau vor der Staumauer, dient der Trinkwasserversorgung und ist offiziell hinsichtlich einer Befahrung gesperrt. Bei einem Aussteigen an der Straßenbrücke ist man dann noch ca. 300 m auf dem Obersee gepaddelt. Aber da daran bisher noch niemand Anstoß genommen hat und beim Paddeln normalerweise keine Schäden oder eine Verschmutzung der Wasserqualität verursacht wird, fahren einige Paddler weiterhin bis zur Brücke bei Einruhr.

Anfahrt und Umsetzen:

Die Ausstiegstelle bei Einruhr am Beginn der Rurtalsperre ist von Gemünd über die B 266 zu erreichen. Hierzu fährt man nach der Querung des Stausees ein Stück am linken Ufer flussaufwärts.

Um zu der anderen Ausstiegstelle, nach Dedenborn, zu gelangen, geht es auf der B 266 wieder den Berg hoch und oben in einer scharfen Rechtskurve links ab und den Berg wieder hinunter. Unten in Dedenborn ungefähr auf Niveau des Flusses führt in einer scharfen Linkskurve rechts zwischen Wohnhäusern eine kleine Nebenstraße zum 300 m entfernt liegenden Sportplatz mit dem dahinter liegenden Unterstand.

Ab Dedenborn verläuft die Hauptstraße bis Hammer (hier ggf. links zu der Ausstiegstelle bei den Campingplätzen abbiegen) zunächst immer in der Nähe des Flusses. Am Ortsende von Hammer dann links abbiegen. Von hier bis Grünental führt die Straße dann weiterhin direkt am Fluss längs. In Grünental quert die Straße wieder den Fluss, entfernt sich diesem und führt schließlich zur Umgehungsstraße (B 258) von Monschau. Von Grünental ist es zumeist sinnvoll, auf der Flussseite gegenüber dem Parkplatz, d.h. auf der rechten Flussseite, abzubiegen und hier die steile Straße in Richtung Rohren und dann weiter bis zur B 258 zu fahren.

Alle Infos und Fotos sind vom 07.09.2014 und von Mathias Dieckmann. Der Teilabschnitt von Monschau bis Dedenborn hatte an diesem Tag einen niedrigen Wasserstand. Der Pegel in Dedenborn zeigte 43 cm an. Bis auf einen Baum zum Ende des Teilabschnittes, der linksufrig umtragen werden musste, war sonst alles befahrbar.

Abschnitt:

Mittlere Rur


Heimbach - Zerkall oder Obermaubach

Länge u. Schwierigkeit:

13,8 km WW I oder 19,6 km WW I (0)

DKV-km:

km 112,7 - km 98,9 oder 93,1

Befahrbarkeit:

15. Juli bis 28. Februar nach Anmeldung

Landschaftsbewertung:

2


Der Flussabschnitt der Mittleren Rur liegt am nördlichen Rand der Eifel, nördlich der riesigen Rurtalsperre, ca. 25 Kilometer westlich von Euskirchen. Auf diesem Abschnitt ist die Rur einer der landschaftlich schönsten und dementsprechend beliebtesten Wanderflüsse in Nordrhein-Westfalen. Wer im südlichen Rheinland von NRW wohnt und zum ersten Mal Kontakt mit dieser wunderschönen naturbezogenen Sportart aufnehmen möchte, sollte zunächst auf diesem Flussabschnitt (oder alternativ auch auf der Wupper) entweder mit dem Canadier oder den von den Verleihern angebotenen halboffenen 2er-Kajaks die ersten Paddelschläge machen.

Da sich auf diesem Abschnitt keine gefährliche Stellen oder Wehre befinden, lohnt sich hier eine Paddeltour auch für die ganze Familie. Dennoch sollte man hier, insbesondere wenn es sich hierbei um die erste Paddeltour im Leben handelt, nicht mit einem Leihboot den Fluss alleine herunterfahren, da natürlich jeder überhängende Strauch oder ein in der Strömung liegender Baum eine potentielle Gefahrenstelle bedeutet, sondern die Dienste von professionellen Kajaktouren- und Canadiertourenveranstalter (s. unten) in Anspruch nehmen. Falls an dem Paddeltag die Sonne scheint und es angenehm warm ist, verspricht die Paddeltour ein unvergessliches Erlebnis zu werden. Zumeist wird es dann nicht die letzte Paddeltour im Leben gewesen sein.

Hinweis: Für diesen Flussabschnitt werden aus Naturschutzgründen je Tag nur eine bestimmte Anzahl von Booten zugelassen. Auch ist eine Befahrung erst immer ab den 15. Juli eines jeden Jahres erlaubt. Eine Befahrung dieses Flussabschnittes ist in dem Zusammenhang nur nach Anmeldung und Bezahlung einer Gebühr möglich. Diese kann am Wochenende evtl. vor Ort an der Einstiegstelle an einem hier befindlichen Wohnwagen erfolgen. Da aber am Wochenende und bei schönem Wetter die Nachfrage zumeist sehr groß ist, sollte die Anmeldung schon einige Tage zuvor telefonisch erfolgen (s. unten unter Anmeldeverfahren). Wird die Paddeltour von Veranstaltern durchgeführt, kümmert sich der Veranstalter um die Anmeldung. Allgemeine Hinweise, Befahrungsregeln, Anmeldeverfahren, Gebühren bei www.rureifel-kanu.de unter `Befahrungsregeln´.

In den Sommerwochen werden vom Rurstausee zumeist nur die notwendigen 7 cbm/sec Wasser abgegeben. Dann ist an vielen Stellen immer die Hauptströmung mit dem meisten Wasser zu wählen, um nicht auf den flachen Stücken mit dem Boot hängen zu bleiben. Das Erkennen dieser Hauptströmungen wird unerfahrene Paddler etwas Schwierigkeiten bereiten. Bei Abgabe von mehr Wasser aus dem Rurstausee, z.B. 15 cbm/sec, nehmen die Schwierigkeiten auf diesem Abschnitt natürlich etwas zu: Die Strömungsgeschwindigkeit steigt, die Wellen in den Schwällen werden höher, am Ufer liegende Bäume nähern sich noch schneller dem Paddler.

Ob auf der Rur für den Abschnitt ab Heimbach genügend Wasser abgelassen wird, kann bei www.kanu-nrw.de unter Pegeldienst-Kanu-NRW (siehe hier Nr. 26 - Staub. Heimbach, Mindestwasserstand = 7 cbm). Die Pegelangaben werden hier wohl nur Dienstag- und Freitagmittag (12 Uhr) sowie vor Feiertagen aktualisiert. Man kann den Link aber auch direkt anklicken und den aktuellen Ablass direkt beim Rurverband abrufen.

Die Einstiegstelle für eine Befahrung der Mittleren Rur befindet sich in dem idyllischen Heimbach. Hier über die steinerne Bogenbrücke auf die andere Flusseite fahren und der kleinen Straße hundert Meter flussabwärts folgen. An der kleinen Holzbrücke befindet sich der offizielle Einstieg (> N 50° 38' 00'', E 06° 28' 28''; siehe auch Befahrungsregeln unten!).

Möglichkeiten zur Rast bestehen auf der Paddeltour unterwegs ausschließlich an gekennzeichneten Stellen in Blens, Abenden und Zerkall.

Auf dem nun folgenden Abschnitt befinden sich überraschend viele kleine leichte Schwälle, die man aber in der Hauptströmung und gradliniger Befahrung in der Regel gut bewältigen kann. Bei offenen und niedrigen Booten kann hier auch schon einmal ein wenig Wasser ins Boot schwappen.

Kurven und vor allem danach in den Außenkurven auftauchende im Wasser liegende Bäume sind da für Anfänger evtl. schon ein größeres Problem. Auch da sich in den Außenkurven in der Regel immer die Hauptströmung befindet. In Begleitung von Kanulehrern oder zumindest erfahrenen Mitpaddlern und deren Tipps werden aber auch diese Bäume unproblematisch bewältigt. Zumindest sollte man immer weit vorausschauend paddeln und schon frühzeitig(!) die Fahrroute korrigieren.

In den letzten Jahren hat sich dieser Abschnitt übrigens landschaftlich sehr positiv entwickelt. Unendlich viele tote Bäume säumen nun die Ufer und unterstützen damit eine natürliche Flussraumentwicklung. Natürlich sollte vor diesen Bäumen immer ein ausreichender Abstand eingehalten werden. Leider gibt s an diesem Flussabschnitt auffällig viel Campingplätze, sodass man leider immer mal wieder an die Zivilisation erinnert wird.

Nachfolgend ein paar Eindrücke von diesem Flussabschnitt:

Bezüglich der Wahl der Ausstiegstelle gibt es mehrere Möglichkeiten. Wer Ausdauer hat fährt bis zum Ende, d.h. bis zur Staumauer des Stausees von Obermaubach. Hier befindet sich am rechten Ende auch eine Gaststätte zum Einkehren (> N 50° 42' 52'', E 06° 26' 53'').

Da die letzten 3 Kilometer im Rückstau des Stausees jedoch keine Strömung mehr aufweisen, beenden die meisten die Paddeltour aber schon in Zerkall (> N 50° 41' 29'', E 06° 27' 16'').

Da die häufig verkehrende Eisenbahn den Fluss begleitet, ist auch das Umsetzen des PKW´s mit der Bahn überlegenswert.






Kilometer


Kurzinfos zur Mittleren Rur






112,8


Heimbach, steinerne Bogenbrücke


112,7


Holzbrücke, Pegel, links Einstiegstelle


112,4


Straßenbrücke, rechts Bahnhof Heimbach


111,5


rechts Campingplatz


108,5


Straßenbrücke


107,9


Schöne S-Kurve


106,0


Straßenbrücke, durch´s rechte Brückenjoch fahren, rechts Anlegestelle Blens, rechts Bhf.


104,3


Eisenbahnbrücke


103,4


Straßenbrücke, rechts Anlegestelle Abenden, zahlreiche Cafes, links Bhf.


102,0


rechts oben Burg Nideggen


100,2


Straßenbrücke, links Nideggen-Brück


098,9


Eisenbahnbrücke, links Anlege- u. Austiegstelle Zerkall, Parkplatz 100 m flussabwärts


098,7


links Zufluss der Kall, danach Straßenbrücke, rechts Bhf.


095,5


Holzbrücke, Beginn des Rückstaus


093,1


Staudamm, links Obermaubach, rechts Ausstiegstelle und Bhf.






Tourenanbieter




Wolfgang Petry unter www.kanu-petry.de


Sport Radermacher unter www.sport-radermacher.com


Wupper Kanutouren unter www.wupperkanutouren.de




Evtl. `Mit Paddel & Pedale´ unter www-mit-paddel-und-pedale.de (bietet ausschließlich Touren bzw. den Verleih von Booten auf der hier nicht beschriebenen Rur unterhalb von Linnich an).





Hinweis: Alle Infos und Fotos zur Mittleren Rur sind vom 01. November 2011 und von Mathias Dieckmann. Der Internetpegel Ablass Staubecken Heimbach zeigte 7,5 cbm/sec, d.h. Niedrigwasser an.





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