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Salindrenque

Südöstliches Zentralmassiv / Frankreich

Kleiner, weitgehend leichter Wildfluss der Cevennen, der nur selten einen ausreichenden Wasserstand hat und nur lohnenswert ist, wenn man sich in der Nähe befindet.

Die Salindrenque liegt ungefähr 15 Kilometer Luftlinie südwestlich der Stadt Ales und ist eine der vielen kleinen Quellflüsse des Gard (Gardon). Sie entspringt in etwa 1000 m hohen Bergen, fliesst in östliche Richtung zwischen niedrigen, nur 200-300 m hohen Bergen und mündet bereits nach 22 Kilometern in den Gardon de St. Jean.

Ob ein ausreichender Wasserstand auf dem Fluss vorhanden ist, kann im Internet bei Pegelstation in St-Jean-du-Gard abgefragt werden. Dieser Pegel liegt wohl am benachbarten Fluss Gardon de St. Jean, kann aber als Bezugspegel, natürlich mit der entsprechenden Unsicherheit, herangezogen werden. Danach dürfte für den unten beschrieben Abschnitt der Salindrenque 0,8 m Niedrigwasser bedeuten.

Abschnitt:

Untere Salindrenque

Calviac - Mündung

Länge und Schwierigkeit:

8 km WW I-II-III(+)

DKV-km:

km 14 - km 22

Befahrbarkeit:

bis April

Landschaftsbewertung:

2-

An der Brücke bei DKV-km 13,5 ist ein Einstieg nicht möglich, da hier entweder alles eingezäunt oder aufgrund der steilen Topografie nicht zugänglich ist. Die nächste Einstiegsmöglichkeit flussabwärts findet sich dann erst bei einem Campingplatz bei DKV-km 14 (> N 44° 02' 37'', E 03° 52' 53''). Auf Anfrage beim Campingplatzbesitzer wurde uns die Zufahrt an den Fluss über den Campingplatz gestattet.

Eine alternative Einstiegsmöglichkeit weiter flussabwärts, z.B. irgendein Feldweg und möglichst hinter dem ersten Wehr liegend, müsste erkundet werden (evtl. > N 44° 02' 44'', E 03° 53' 48'' oder > N 44° 02' 55'', E 03° 54' 00'').

Bei dem folgenden Abschnitt bis zur Mündung handelt es sich weitgehend um einen Fließabschnitt, der gelegentlich von leichten Kiesbankschwällen, selten von mäßig-schwer-verblockten Passagen, aber auch von einigen niedrigen Brücken und Blockwürfen/Wehren unterbrochen wird. Oft ist ein Erkunden und manchmal auch ein Umtragen erforderlich. Da die Ufer sehr dornenreich sind, ist das Umtragen und damit der gesamte Flussabschnitt etwas mühsam zu befahren. Vor evtl. querliegenden Bäumen und angeströmten Felswänden ist ein wenig aufzupassen


Da der Fluss weder ein durchgehender sportlicher Wanderfluss noch ein richtiger Wildwasserfluss ist und vieles auch umtragen werden muss, wird er vermutlich nicht viele Anhänger finden.
Positiv hervorzuheben ist jedoch, dass der Fluss auf diesem Abschnitt fast vollständig durch ein schönes einsames Waldtal verläuft und in der Regel aufgrund der Sandböden ein sehr klares, sauberes Wasser hat, dass sehr schön leicht grün-gelblich schimmert.

Nachfolgend sind alle wichtigen Stellen dokumentiert oder zumindest erwähnt.

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Bei einem Fahrtbeginn am Campingplatz folgt schon bald ein Wehr (s. Bild rechts), das wegen den dichten dornigen Ufergehölzen ein wenig mühsam am rechten Ufer umtragen werden muss.

Ein paar hundert Meter weiter sind zwei kurz hintereinander folgende, nicht unterfahrbare niedrige Brücken zu umtragen (die erste Brücke s. Bild unten).

Bald nach einer verblockten Passage ist ein altes Schrägwehr mit einem Durchbruch in der Mitte, aber leider steckgefährlichem Unterwasser, zu umtragen (s. Bild unten).

Kurz darauf eine kurze verblockte Passage (s. Bild unten).

Bald danach folgt dann eine ca. 70 cm hohe Blockstufe.

Und wieder etwas später dann die schwerste Stelle auf der unteren Salindrenque (WW III+), ein verblockter Abfall mit einer Prallwand unmittelbar danach (s. Bild unten; hinten der Abfall, links die Prallwand vom Unterwasser ausgesehen). Diese Stelle sollte vor einer Befahrung vom linken Ufer besichtigt werden. Ggf. kann hier auch umtragen werden.

Bald danach ist dann wieder ein evtl. fahrbares Wehr am rechten Ufer zu umtragen (s. Bild unten).

Kurz danach und wesentlich später in Abständen wieder drei verblockte Passagen (s. Bild unten, die zweite ...).

Kurz nach der letzten Stelle noch ein Wehr, das rechts umtragen werden kann (s. Bild unten).

Nach einer kleinen Naturstufe und einigen Schwällen und überspülten Felsrippen weiter wird dann wesentlich später der Ausstieg erreicht. Dieser kann 100 m vor der Mündung der Salindrenque in den Gardon de St. Jean, direkt vor der letzten hochgelegenen Straßenbrücke erfolgen. Auf der Höhe dieser Straßenbrücke führt von der den Fluss begleitenden Straße D 57 ein zumindest am Anfang gut fahrbarer Sandweg in die Nähe des Flusses (> N 44° 04' 22'', E 03° 56' 06'').

Hinweis: Alle Fotos und Infos basieren auf den 04. April 2010 und sind von Mathias Dieckmann. Der Fluss hatte an diesem Tag Niedrigwasser. Der o.g. Pegel in St. Jean zeigte 0,8 m an. Am Tag der Befahrung und bei niedrigem Wasserstand wurden insgesamt 6 Wehre und niedrige Brücken umtragen. Die wildwassertechnischen Bewertungen beziehen sich auf mittlere Wasserstände.

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