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Wied


Westerwald / Deutschland

Flotter bis mäßig strömender, ganz leicht sportlicher Wanderfluss im westlichen Westerwald.

Die Wied enstpringt in 464 m Höhe, fliesst durch eine zumeist hügelige Landschaft und mündet nach 102 Kilometern bei Neuwied als östlicher Nebenfluss in den Rhein.

Der maßgebliche Pegel liegt in Friedrichsthal 12 Kilometer oberhalb der Mündung und kann auch über das Internet abgerufen werden.

Ab einem Pegel von 55 cm kann ab der Autobahnbrücke der A3, ab 60 cm ab Döttesfeld und ab 70 cm bereits in Schöneberg die Paddeltour begonnen werden. Da der Holzbach bei Döttesfeld der Wied sehr viel Wasser zuführt, kann oft ab hier die Tour gestartet werden.


Abschnitt:

Mittlere Wied


Döttesfeld - Autobahnbrücke A3

Länge und Schwierigkeit:

20,5 km WW 0-I(+)

DKV-km:

km 60,5 - km 40,0

Befahrbarkeit:

bis Anfang Mai

Landschaftsbewertung:

2-


Der übliche Einstieg für die Mittlere Wied liegt am westlichen Ortsausgang von Döttesfeld unmittelbar unterhalb der Einmündung des Holzbaches. Hier stehen ausreichende Parkplätze zur Verfügung (N 50°37'34", E 07°32'42"). Ein kleiner Weg führt zum Flussufer. Döttesfeld liegt etwa 30 km Luftlinie südöstlich von Siegburg und ca. 30 km Luftlinie nördlich von Koblenz.
 
1 Kilometer nach Paddelbeginn folgt ein 1,5 hohes Schrägwehr, das gut mit langem Hals an der richtigen Stelle befahren werden kann (s. Bild unten). Notfalls kann dieses aber auch über das linke Ufer umtragen werden.

Ein quergespannter dreifacher Weideelektrodraht (s. Bild unten) unmittelbar vor einer quer verlaufenden Röhre hatte bei der Befahrung keinen Strom und konnte hochgehoben und unterfahren werden. Eine Umtragung ist hier über das rechte Ufer möglich.

Ebenfalls etwas schwierig und zum Teil auch gefährlich sind einige evtl. quer liegende Bäume, die nur knapp unter- oder überfahren oder nur etwas mühsam umtragen werden können (s. übernächstes Bild). Gelegentlich geht es auch ein wenig durch Sträucher, die nicht umfahren werden können.

Aufgrund dieser Hindernisse ist der Fluss nichts für Anfänger.


Im Verlauf dieses Abschnittes strömt die Wied mal durch Waldtäler, mal zwischen Wiesen. Gelegentlich tauchen an den Ufern einige kleine Dörfer und die Straßenbrücken der Talstraße L 269 auf. Die Strömung fliesst mal schneller mal langsamer. Nur ganz vereinzelnd bieten einige ganz leichte Schwälle oder einige angeströmte Außenkurven etwas Abwechslung.

Zwei kleine Wehre die in großen Abständen auf diesem langen Abschnitt auftauchen sind inzwischen verfallen oder wurden inzwischen renaturiert und bieten nun kleine ganz leicht verblockte Passagen (s. Bild unten).

Hinter Peterslahr geht es kurvenreich durch die Mettelshahner Schweiz. Am rechten Ufer steigen die Hügelhänge vorübergehend steil empor.

In Neustadt Wied unter der Brücke ein paar kleinere Stromschnellen.

Kurz vor dem Ziel wird schon von Weitem die hochgelegene Autobahnbrücke der A3 sichtbar (s. Bild unten).

Kurz nach dem Unterfahren der Brücke kann vor der nachfolgenden Straßenbrücke die Tour am rechten Ufer beendet und die Kajaks den Hang zur Straße und dem Parkplatz (N 50°37'02", E 07°24'36") hochgetragen werden.

Da hier die Strömung insbesondere bei höheren Wasserständen kräftig ist, sollte weniger erfahrene Paddler lieber schon vor der Autobahnbrücke am linken Ufer die Tour an einer geeigneten Stelle beenden. Am Besten den Ausstieg schon vor dem Umsetzen erkunden.



Hinweis: Alle Fotos und Infos basieren auf den 19. November 2016 und sind von Mathias Dieckmann. Der Fluss hatte an diesem Tag Niedrigwasser. Der o.g. Pegel in Friedrichsthal zeigte 78 cm an. Alles war, wenn auch teilweise nicht ganz einfach, durchgehend befahrbar. Zwei Bäume konnten knapp überfahren, ein Baum knapp unterfahren werden. 2-3 mal ging es durch´s Gestrüpp. Die wildwassertechnischen Bewertungen beziehen sich auf mittlere Wasserstände.

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