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Wupper


Bergisches Land / Deutschland


Gut strömender Wanderfluss in überwiegend sehr schöner Wald- und später zunehmender Wiesenlandschaft, der gelegentlich an alten Fachwerkkotten und historischen Bauwerken vorbeiführt. Bei normalen und niedrigen Wasserstände auch für Touren mit Kindern gut geeignet. Ein kleiner Urlaub vor den Toren der Großstadt.

Noch vor 30 Jahren wäre eine Paddeltour auf der Wupper ein äußerst zweifelhaftes Vergnügen gewesen, galt doch der Mittelgebirgsfluss im Bergischen Land, der auf seinem Weg von der Quelle bis zur Mündung in den Rhein auch die Großstädte Wuppertal und Leverkusen durchfließt, als einer der schmutzigsten in Europa.

Heute jedoch präsentiert sich die Wupper als Paradies für viele verschiedene Tier- und Pflanzenarten und ist so sauber, dass selbst Lachse ihren Weg zurück in den Fluss gefunden haben. Kein Wunder also, dass das Tal der Wupper bei Wanderern, Mountainbikern und eben auch bei Kanufahrern aus den angrenzenden Großstädten des Rheinlands und des Ruhrgebietes so beliebt ist.

Aufgrund mehrerer Wehre und zwei längerer Umtragungen wird der zweite der unten beschriebenen Abschnitte zumeist nur mit dem Kajak sowie von etwas erfahreneren Paddlern befahren. Wer die Umtragungen nicht scheut, wird aber auch hier mit einem sehr schönen Flussabschnitt belohnt.

Veranstalter von Kanupaddeltouren bieten zwischen Wupperhof und Opladen unterschiedliche Abschnittslängen und wenn der Wasserstand stimmt auch den ersten Abschnitt zum Befahren an.

Die beschriebenen Abschnitte ab Müngsten sind als FFH-Gebiet (Flora-Fauna-Habitat-Gebiete) gekennzeichnet und steht daher unter besonderem Schutz. Neben dem seltenen Eisvogel ist die Wupper auch ein Lebensraum für verschiedene andere bedrohte Tierarten. Aus diesem Grund bitte unbedingt die vorgegebenen Ein- und Ausstiegstellen und die Mindestpegel beachten.

Mindestpegel:
Von DKV-km 32,7 bei Müngsten bis DKV-km 5 bei Opladen besteht ein ganzjähriges Befahrungsverbot, wenn der Pegel nicht bestimmte Werte erreicht. Der aktuelle Pegel und der vergangene Pegelverlauf kann im Internet beim
Pegel Wupper/Opladen abgerufen werden.

Der Mindestpegel für den Abschnitt ab Müngsten liegt bei 73 cm, für die beiden nachfolgenden Abschnitte unterhalb Wupperhof bei 60 cm. Bei Werten um den Mindestpegel sollte (ab 17 Uhr) zusätzlich beim Wupperverband nachgeschaut werden. Hier wird der maßgebliche Wert für den Folgetag im Voraus angegeben

Rechtliche Hinweise für die Abschnitte ab Müngsten (DKV-km 32,9) bis Opladen (DKV-km 5,0)
Seit dem 15.12.2014 ist der Landschaftsplan "Burscheid und Leichlingen" rechtskräftig. Hiernach gilt für das Naturschutzgebiet "Wupper und Wupperhänge mit Seitensiefen" unter anderem folgende Regelung:

"Zur Erreichnung und Erhaltung der Schutzzwecke ist, zusätzlich zu den unter 2.1-A genannten Verboten, verboten die Wupper ohne Bootführer mit naturschutzbezogener Qualifikation je angefangene 10 Boote bei Gruppenfahrten zu befahren. Ein qualifizierter Bootführer ist ab dem ersten Boot erforderlich. Dies gilt auch für Einzelfahrer. Jedem Einzelfahrer ist es freigestellt, die naturschutzbezogene Qualifikation zum Bootführer auf der Wupper zu erlangen. Die naturschutzbezogene Qualifizierung erfolgt in Kooperation des Wupperverbandes, der Städte Remscheid, Solingen, Leverkusen und des Rheinisch-Bergischen-Kreises und wird derzeit von der "Biologischen Station Mittlere Wupper angeboten" > www.bsmw.de/projekte/bootssport-untere-wupper/

Darüberhinaus ist ab Leichlingen (DKV-km 11,4) bis zur Mündung (DKV-km 0,0) frühzeitig eine gebührenpflichtige Anmeldung unter www.leverkusen.de/vv/produkte/FB32/Kanutouren_auf_der_Wupper.php erforderlich. Diese kostet 30 € und gilt 3 Jahre (Stand April 2016).

Persönliche Anmerkung von kajaktour.de zu den o.g. Regelungen:
Die o.g. Regelungen werden als nicht praktikabel, als nicht verhältnismäßig und sehr wahrscheinlich sogar als Verstoß gegen EU-Recht (Diskriminierungsverbot) angesehen.

Ein EU-Ausländer, der einem ausländischen Kanuverband angehört und auch über eine landesspezifische naturschutzbezogene Qualifikation verfügt, und auf der Unteren Wupper paddeln möchte, darf auf der Wupper nicht paddeln! Paddler, die weiter entfernt wohnen, z.B. aus dem Ausland oder anderen Bundesländern kommen, sind gezwungen, Wochen vorher, nach Eintragung in eine Warteliste, (umweltbelastend) nach Solingen zu fahren und dort einen eintägigen Qualifizierungslehrgang zu belegen - falls sie von diesen Regelungen überhaupt Kenntnis haben.

Bereits heute existieren eine hohe und immer weiter zunehmende Zahl an sehr unterschiedlichen Anmelde-, Gebühren- und Qualifikationsverfahren sowie einschneidende Regelungen und Verbote für Flüsse in Europa, beispielweise für die Rur in der Eifel oder den Flüssen in der Region Aragón in Spanien.


Wenn die oben genannte Regelungen auch bei anderen Flüssen in Deutschland und der EU Schule machen, wird man zukünftig neben diversen Anmelde- und Gebührenverfahren seinen Urlaub nur noch auf Dutzenden von Lehrgängen (verteilt auf ganz Europa) und nicht mehr auf dem Fluss verbringen.
Wenn darüberhinaus in Europa jede kreisfreie Stadt, jeder Landkreis oder jede Region für seinen Flussabschnitt eigene individuelle Regelungen als Rechtsnorm entwickelt, wird eine Befahrung von Flüssen bald fast unmöglich werden.

Nach Auffassung von kajaktour.de sollte diese Regelungen so schnell wie möglich u.a. im Rahmen einer Landschaftsplanänderung wieder geändert werden!

Geführte Touren und Verleiher:
Zu den üblichen Anbietern gehören
www.wupperkanutouren.de, www.wupperkanu.de, www.der-kanuverleih.de, www.sportreise24.de und www.georgs-wohnis.de.

Ergänzende Infos:
DKV-Flussführer NRW. Wupperverband:
www.wupperverband.de/information/freizeit/kanusport.wupper.html.
Film von Sigurd Tesche: Die Wupper - Amazonas im Bergischen Land
Sowie hier noch ein 6-minütiger kurzer Film über den ersten Abschnitt.

Übernachtung:
Waldcamping Solingen-Glüder, ca. 18 Plätze für Zelte. An verlängerten Wochenenden keine Einzelübernachtungen! Infos unter:
www.camping-solingen.de.

Tipps:
Besuch des Müngstener Brückenparks. Besichtigung von Schloss Burg mit Bergischer Kaffeetafel. Ein Besuch der im 19. Jahrhundert restaurierten Burganlage ist vor allem für Kinder spannend, denn hier findet man neben Ritterrüstungen und Burgverlies auch einen echten Pranger zum Ausprobieren. Die Forstwege und Singletrails in den Wupperbergen. Diese bieten für Mountainbiker aller Könnensstufen perfekte Bedingungen
.

Hinweis: Der Text zu den allgemeinen Themen ist von Theda Dämgen, der Text zu den rechtlichen Themen von Mathias Dieckmann.

Abschnitt:

Parkplatz Arboretum - Parkplatz Müngsten

Länge und Schwierigkeit:

7,1 km WW 0 / I (+); Gefälle: 7,1 Promille

DKV-km:

km 39,8 - km 32,7

Befahrbarkeit:

bis Anfang Mai sowie nach Regen

Landschaftsbewertung:

2+


Abschnittsinfo vom 03.07.2016:
Leider nicht so häufig fahrbar wie die beiden unteren Abschnitte, aber gleichermaßen lohnenswert.

Die Einstiegstelle befindet sich am Wanderparkplatz Arboretum (> N 51° 12' 54", E 07° 06' 21") an der Landesstraße L74 zwischen dem Sonnborner Kreuz (A 46/ L 418/ L 74) im Norden und der Müngstener Brücke (L 229) im Süden. Der Parkplatz kann leider nur in Fahrtrichtung Müngstener Brücke angefahren werden, da auf der Schnellstraße keine Wendemöglichkeiten bestehen. Zum Fluss führt vom Parkplatz ein Weg hinunter.

Auf dem nachfolgenden Abschnitt fliesst die Wupper durch ein schönes Waldtal. Die Straße L 74 begleitet unsichtbar und in einem gewissen Abstand den Fluss. Zumeist hört man davon nichts. Auf halber Strecke liegt der kleine Ort Kohlfurtherbrücke der auch Einkehrmöglichkeiten direkt am Wasser anbietet.

Bis Kohlfurtherbrücke fliesst die Wupper mit flotter Strömung ohne irgendwelchen erwähnenswerten Besonderheiten (s. Bild unten).

Nach den wenigen Häusern von Kohlfurtherbrücke und der nachfolgenden großen Straßenbrücke wird der Abschnitt etwas abwechslungsreicher. Gelegentlich fliesst hier die Wupper aber auch etwas langsamer.

Es beginnt mit einer quer über den Fluss verlaufenden niedrigen Stufe. Hier bildet sich eine niedrige Welle, in der man evtl. ein wenig surfen kann (s. Bild unten; WW I+).

Später folgen in den Außenkurven und an den hier liegenden kleinen Felsrippen vereinzelnd ein paar schöne, wenn auch nicht allzu kräftig ausgebildete Kehrwasser (s. Bild unten).

In der zweiten Abschnittshälfte liegen zwei Inseln im Flussbett, an der sich der Fluss teilt und sich leichte Schwälle bilden (ohne Bild)

Auch später folgt noch einmal eine niedrige, quer über den Fluss liegende Stufe mit Welle und ebenfalls leichten Surfmöglichkeiten (s. Bild unten; WW I+).

Leider wird viel zu früh schon die Ausstiegstelle erreicht. Diese wird an der 50 m später folgenden Straßenbrücke der L 229 sichtbar. Am linken Ufer befindet sich hier eine für Kanuverleiher und Paddler angelegte Treppe, die zu einem oberhalb liegenden Parkplatz führt (> N 51° 09' 59", E 07° 08' 05"). Dieser kleinere der beiden Besucherparkplätze vom flussabwärts liegenden Brückenpark der Müngstener Brücke ist von der L 74 anfahrbar.

Hinweis: Die Infos zu diesem Abschnitt und alle Fotos sind von Mathias Dieckmann und vom 03. Juli 2016. Der Fluss hatte an diesem Tag einen Wasserstand, der zwischen niedrig und mittel lag. Der Pegel Opladen zeigte 93 cm an. Alles war durchgehend fahrbar. Die wildwassertechnischen Bewertungen beziehen sich auf mittlere Wasserstände.


Abschnitt:

Parkplatz Müngsten - Wupperhof

Länge und Schwierigkeit:

11,4 km WW 0-I (+); Gefälle: 3,4 Promille

DKV-km:

km 32,7 - km 21,3

Befahrbarkeit:

bis Ende Mai sowie nach Regen

Landschaftsbewertung:

2+


Abschnittsinfo vom 28.08.2010:
Die Einstiegstelle
für den zweiten Abschnitt befindet sich linksufrig am Besucherparkplatz (> N 51° 09' 59'', E 07° 08' 05'') des Brückenparks in Solingen-Müngsten direkt am Ende der L 74 bzw. der L 216. Der Brückenpark liegt genau zwischen Solingen und Remscheid.

Sollte bei schönem Ausflugswetter der Parkplatz belegt sein, kann man auch auf einen 100 m nordöstlich gelegenen größeren Parkplatz ausweichen.

Dieser ca. 11 Kilometer lange Abschnitt der Wupper beginnt direkt oberhalb des Brückenpark M
üngsten. Im Brückenpark überspannt die
1897 fertiggestellte, mit 107 m Höhe höchste Eisenbahnbrücke Deutschlands das Wuppertal (s. Bild unten).

Direkt oberhalb der Eisenbahnbrücke ist zunächst noch ein Wehr über das rechte Ufer auf 200 m durch den Brückenpark zu umtragen. Vor dem Wehr befinden sich am rechten Ufer zwei Holztreppen an denen angelegt werden kann. 200 m weiter führt eine Betontreppe wieder zu einem Podest am Flussufer, an dem bequem eingesetzt werden kann.

Am Ende des Brückenparkes überspannt eine handbetriebene Schwebefähre den Fluss.

Hiernach fliesst die Wupper in vielen Schleifen durch ein schönes und zeitweise auch einsames Waldtal.

Nach 1,5 Kilometern folgt dann die einzige erwähnenswerte Spielstelle auf diesem Abschnitt, eine niedrige Stufe, an der sich ein breiter Schwall bildet (je nach Wasserstand I+ bis II-). Dieser Schwall bietet ein bis zwei kleine Surfwellen. (s. Bild unten).

Auch gelegentliche Regenfälle lassen natürlich Einheimische nicht vom Paddeln abschrecken ..... (s. Bild unten).

Später kann man schon von Weitem, hoch auf dem Berg Schloss Burg entdecken (s. Bild unten). Eine Sesselseilbahn führt hier über den Fluss bis zur Burg hoch.

Ungefähr 1,5 Kilometer nach Burg muss ein 2,5 m hohes Steilwehr rechts kurz umtragen werden. Ein Anlanden ist über den Steg auf der rechten Uferseite problemlos möglich. Bei mittleren und höheren Wasserständen sollte jedoch einzeln und in Abstand an die Ausstiegstelle herangefahren werden.

Weiter geht´s durch eine sehr schöne Wald- und Wiesenlandschaft, bei der man immer wieder von Graureihern und Kormoranen begleitet wird - mit etwas Glück entdeckt man sogar einen der seltenen Eisvögel.

Vorbei an einzelnen typischen bergischen Fachwerkkotten (s. Titelbild), in denen früher die Solinger Messer und Scheren geschliffen wurden, wird bis zum Wehr Auer Kotten gepaddelt (s. Bild unten).

Weil der überwiegende Teil des Wassers in die Turbine des kleinen Kraftwerkes abgeleitet wird und nachfolgend ein kurzes Schutzgebiet beginnt, muss die Paddeltour hier vor dem Wehr am rechten Ufer beendet werden. Der etwa 600 m lange Streckenabschnitt zwischen dem Wehr Auer Kotten bis zum nachfolgenden Einstieg Wupperhof darf aus naturschutzrechtlichen Gründen nicht befahren werden. Es befindet sich hier u.a. ein Laich-/Schongebiet für Fische.

Bitte bei mittleren und höheren Wasserständen am rechten Ufer vor dem Wehr einzeln und in Abstand heranfahren. Die Boote müssen dann von hier ein wenig mühsam ca. 600 Meter bis zu einem flussabwärts liegenden Wanderparkplatz getragen werden. Dieser Parkplatz liegt direkt vor der Brücke der L 427 in Solingen, Wupperhof, am rechten Ufer.

Hinweis: Der Großteil des Textes zu diesem Abschnitt ist von Theda Dämgen. Alle Fotos und einige wenige weitere Infos sind von Mathias Dieckmann. Die Infos und die Fotos basieren, bis auf den o.g. rechtlichen HInweise, auf der letzten Befahrung am 28. August 2010. Der Fluss hatte an diesem Tag einen sehr guten niedrigen Wasserstand. Der Pegel Opladen zeigte 88 cm an. Bis auf die beiden Wehre war alles durchgehend fahrbar. Die wildwassertechnischen Bewertungen beziehen sich auf mittlere Wasserstände.


Abschnitt:

Wupperhof - Wipperkotten

Länge und Schwierigkeit:

5,1 km WW 0-I (+); Gefälle: 3,1 Promille

DKV-km:

km 21,3 - km 16,2

Befahrbarkeit:

meist ganzjährig

Landschaftsbewertung:

2+/2-


Abschnittsinfo vom 28.04.2012:
Eine übliche Einstiegstelle für Veranstalter von Kanutouren auf der Wupper ist der am rechten Ufer vor einer Straßenbrücke (L 427 / Odentaler Weg) befindliche Wanderparkplatz Wupperhof / Auer Kotten (
> N 51° 08' 15'', E 07° 05' 06''). Die v.g. Straße verbindet Solingen-Zentrum mit Burscheid. An dem Parkplatz ermöglicht eine Treppe ein bequemes Einsteigen.

Am Anfang begleiten noch überwiegend Waldhänge den Fluss (s. Bild unten). Im Verlauf dieses Abschnittes wird das Tal langsam immer breiter. Kurz vor Wipperkotten rücken die Waldhänge am linken Ufer ganz in den Hintergrund.

Auch hier weist die Wupper noch eine gleichmäßig gute Strömung auf. Bäume die am Ufer liegen oder weit ins Wasser hineinreichende Äste, kann bei dem breitem Fluss gut ausgewichen werden.

Auf halber Strecke ist auf eine Welle, die über die gesamte Flussbreite geht, hinzuweisen (s. Bild unten; WW I+). An einigen wenigen Stellen bilden sich hier neben Wellen auch einige kleine Walzen. Anfänger sollten hier möglichst gradlinig und mit etwas Tempo das Wellental queren und versuchen möglichst neben den Walzen (im Bildvordergrund rechts) eine Strömungszunge (im Bildvordergrund links) zu befahren.

Andere interessante Stellen muss man auf diesem Abschnitt dagegen schon regelrecht suchen und gezielt anfahren (z.B. Bild unten) ..... oder halt als Ungeübter auch umfahren.

Kurz vor dem Ende dieses Abschnittes wird man schon von Weitem das laute Rauschen des Wehres von Wipperkotten hören. Die Strömung ist auf den 200 m davor nur noch sehr gering. Da eine Befahrung des im 17. Jahrhundert errichteten und unter Denkmalschutz stehenden Wehres (s. Bild unten) verboten ist, muss das Wehr am linken Ufer auf ca. 40 m umtragen werden.

200 m nach dem Wehr wird am rechten Ufer ein Teil des am Wehr abgeleiteten Wassers wieder zugeleitet. Hier an den Mündung des Kanals kann die Paddeltour am rechten Ufer beendet werden. Oberhalb der Böschung befindet sich ein Parkplatz nahe der Schleiferei Wipperkotten.

Hinweis: Alle Infos sind von der letzten Befahrung vom 28. April 2012 und sind ebenso wie alle Fotos von Mathias Dieckmann. Bis auf das Wehr am Ende wurde alles durchgehend befahren. Das erste und letzte Foto von diesem Abschnitt ist vom 28. August 2010. Der Fluss hatte an diesem Tag einen sehr guten niedrigen Wasserstand. Der Pegel Opladen zeigte 88 cm an. Die beiden mittleren Fotos sind vom 28. April 2012. An diesem Tag hatte der Fluss nicht ganz Mittelwasser. Die wildwassertechnischen Bewertungen beziehen sich auf mittlere Wasserstände.


Abschnitt:

Wipperkotten - Opladen

Länge und Schwierigkeit:

11,2 km WW 0-I; Gefälle: 1,3 Promille

DKV-km:

km 16,2 - km 5,0

Befahrbarkeit:

meist ganzjährig

Landschaftsbewertung:

2-3+


Abschnittsinfo vom 28.04.2012:
Manchmal starten Kanutourenveranstalter auch erst
am Parkplatz (> N 51° 07' 52'', E 07° 01' 58'') der Schleiferei Wipperkotten ihre Paddeltouren. Am Parkplatz können die Boote bequem zu Wasser gelassen werden.

Der Parkplatz ist von der nah gelegenen Straße K 1 zu erreichen. 500 m flussabwärts quert die K 1 den Fluss. Die Straße verbindet Solingen-Höscheid mit Leichlingen.

Ab Wipperkotten fliesst die Wupper nun durch eine weitläufige Auen- bzw. Wiesenlandschaft (s. Bild unten).

Insgesamt wird hier im Verlauf des Abschnittes die Strömung mehr oder weniger immer etwas geringer. Auch wenn die Strömung bei mittleren Wasserständen nie zum empfundenen Stillstand kommt, so gibt es hier gelegentlich auch sehr ruhige Stücke.

Doch auch hier existieren, insbesondere bei mittleren Wasserständen, noch eine Handvoll ganz ganz leichter Spiel- und Übungsstellen (s. z.B. Bild unten).

Auf halber Strecke wird schließlich das Stadtgebiet von Leichlingen durchfahren. Gelegentlich beenden hier am Sportplatz am Ortsende manche Veranstalter ihre Kanutouren.

Hiernach setzt sich die Auenlandschaft bis kurz vor dem Ausstieg in Opladen wieder fort (s. Bilder unten).

In Opladen sollte die Paddeltour beendet werden, da auf dem Weg der Wupper in den Rhein noch einige Stellen folgen, die nur von erfahrenen Paddlern befahren werden sollten. Spätestens hier beenden alle Veranstalter ihre Kanutouren.

In Opladen kann am rechten Ufer an einer Grünanlage auf der Höhe eines auffällig großen Baumes (s. Bild unten) die Paddeltour beendet werden. Dieser Baum befindet sich 150 m nach einer hölzernen Fußgängerbrücke und 150 m vor der folgenden Straßenbrücke. Da hier nur immer ein Kajak anlegen kann, sollte die anderen Paddler etwas oberhalb zunächst warten.

Vom Baum sind die Kajaks 100 m über eine Wiese zu einem Parkplatz (> N 51° 04' 24'', E 06° 59' 50'') zu tragen.

Bei dieser Ausstiegstelle handelt es sich momentan (Stand 2012) nur um eine provisorische Ausstiegstelle. Es ist zu hoffen, dass es hier in der Nähe des Parkplatzes irgendwann einmal eine bessere gibt.

Über die v.g. Straßenbrücke verläuft die Bundesstraße B 8. Über diese kann der Parkplatz angefahren werden. Die B 8 verbindet Langenfeld mit dem Zentrum von Opladen.

Hinweis: Alle Infos und Fotos von diesem Abschnitt, bis auf den o.g. rechtlichen HInweis, sind vom 28. April 2012 und von Mathias Dieckmann. Der Fluss hatte an diesem Tag nicht ganz Mittelwasser. Der Pegel Opladen zeigte 100 cm an. Alles war durchgehend befahrbar. Lediglich eine Brücke durfte wegen noch ausstehenden Sanierungsarbeiten momentan nicht unterfahren werden. Die wildwassertechnischen Bewertungen beziehen sich auf mittlere Wasserstände.




Übersicht




DKV-Km

Bemerkung (weitere Details siehe DKV-Führer)







39,8

l Wanderparkplatz Arboretum an der L 74, Einstiegstelle



37,4

Str.-Brücke L 74



37,0 Brücke Kohlfurtherbrücke


36,4

Str.-Brücke L 74

32,7

l Parkplatz am Ende der L 74, Ein- u. Ausstiegstelle, Brücke B 229, hiernach naturschutzbezogene Qualifikation erforderlich!



32,3

Wehr, r auf 200 m umtragen



31,9

Müngstener Brücke (Brückenpark)



28,6

Schloß Burg



26,9

Wehr, r auf 30 m umtragen



25,0

Str.-Brücke K 4, Ein- u. Ausstiegstelle, r Glüder



22,0

Wehr, r anlegen und auf 600 m bis Wupperhof umtragen!



21,3

Str.-Brücke L 427, r davor Parkplatz Wupperhof, Ein- u. Ausstiegstelle



16,0

Wehr, l auf 40 m umtragen



16,2

r Wipperkotten, Ein- u. Ausstiegstelle, Parkplatz



15,7

Str.-Brücke K 1



11,4

Stadtzentrum Leichlingen, ab hier bis zur Mündung gebührenpflichtig!



10,5

Str.-Brücke L 294



10,9

l Ausstiegstelle am Sportplatz,



07,2 Stadt- u. Kreisgrenze, ab hier keine naturschutzbezogene Qualifikation mehr erforderlich.

05,0

l Opladen, Str.-Brücke B 8, r davor Ausstiegstelle, Parkplatz



04,3

Zweiteiliges Wehr, evtl. fahrbar, sonst r umtragen



01,7

Strömungsbremse, fahrbar



01,5

Kleine Stufe, evtl. fahrbar, sonst umtragen



00,4

r Rheindorf, r Ausstiegstelle unter der Autobahn



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