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Untere Wutach

Schwarzwald / Deutschland

Auf dem unteren Abschnitt nicht allzu schwerer Wildfluss in schöner Landschaft.

Die Wutach, im äußersten Südosten des Schwarzwaldes gelegen, ist landschaftlich eine der schönsten Flüsse Deutschlands. Bei Wanderern und Naturliebhabern ist insbesondere der hier nicht beschriebene mittlere Abschnitt der Wutach, die eigentliche Wutachschlucht, bekannt. Aber auch der hier aufgeführte untere Abschnitt der Wutach ist landschaftlich sehr lohnenswert.

Der untere Abschnitt der Wutach liegt zwischen Donaueschingen und dem schweizerischen Schaffhausen. Von Norden, z.B. aus Richtung Stuttgart, gelangt man zur Austiegstelle in Grimmelshofen über Donaueschingen und den Bundesstraßen B 27 und B 314.

Die Wutach ist insgesamt nur nach starken Regenfällen und nach der Schneeschmelze fahrbar. Hierbei ist zu beachten, dass aus Naturschutzgründen die Wutach in der Zeit vom 1.März bis 31.Juli für eine Befahrung gesperrt ist.

Der aktuelle Wasserstand und damit die Möglichkeit einer Befahrung der Wutach kann aktuell entweder über das Internet bei `www2.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/hvz/´ und dann `Eberfingen/Wutach´ oder telefonisch unter 07744/19700 (Bandansage zum Pegel Eberfingen) abgefragt werden. Zur Beurteilung des Wasserstandes können folgende Pegelwerte angenommen werden: Niedrigwasser 40 cm, Mittelwasser 60 cm, Hochwasser 80 cm.

Abschnitt:

Untere Wutach

Wehr vor Achdorf - Grimmelshofen

Länge u. Schwierigkeit:

9,5 km WW I-II-III (IV)

DKV-km:

km 39,5 - km 30

Befahrbarkeit:

meist einige Wochen im Winterhalbjahr

Landschaftsbewertung:

2

In Grimmelshofen befindet sich ca. 50 m südöstlich der Straßenbrücke die Feuerwache des Ortes. Auf der Rückseite des Feuerwehrgebäudes fließt der kleine Mühlbach in die Wutach. An der Mündung des kleinen Baches kann später die Wildwassertour beendet werden. Die Fahrzeuge können auf dem Platz gegenüber der Feuerwache abgestellt werden (> N 47° 47' 04.0'', E 08° 29' 49.0'').

Zur Einstiegstelle gelangt man, indem man von hier die B 314 wieder vier Kilometer nach Norden fährt, hier rechts in den Ort Fützen abbiegt und in dem Ort dann links die winzige Straße nach Achdorf bzw. Aselfingen abzweigt.

Die meist genannte Einstiegstelle für die untere Wildwasserstrecke der Wutach befindet sich 4 km westlich von Aselfingen an der Straßenbrücke der Wutachmühle (DKV-km 44,5). Die hier verlaufende und den Fluss querende Straße liegt zwischen den kleinen Orten Mundelfingen und Ewattingen.

Bei den ersten 5 Kilometer liegen die Schwierigkeiten bei abwechslungsreichen WW I und III. Auch landschaftlich zeigt der Fluss auf diesem Abschnitt verschiedene Gesichter.

2 Kilometer nach dem Start folgt ein verfallendes Blockwurfwehr mit dahinterliegenden gefährlichen, senkrechten Armierungseisen. Das Wehr sollte schon auf der Anfahrt mit dem PKW von der direkt daneben liegenden Straße besichtigt werden. Hierbei sollte auch schon die mögliche Ausstiegstelle ca. 100 m vorher am linken Ufer festgelegt werden. Das Wehr ist ca. 150 m über die parallel verlaufende Straße zu umtragen.

Nach weiteren 3 Kilometern, zwischen Aselfingen und Achdorf, dann ein 4m-hohes i.d.R. unfahrbares Steilwehr mit kräftigen Rücklauf (s. Bild unten). Dieses Wehr ist links oder rechts auf bis zu 100 m zu umtragen. Da es vor dem Wehr an den Ufern nur sehr kleine strömungslose Nischen zum Anlegen gibt, sollte auch hier die Ausstiegstelle vor dem Wehr auf der Anfahrt mit dem PKW kurz angeschaut werden.

Aufgrund der vorgenannten Schwierigkeiten erscheint es zumeist sinnvoller die Wildwassertour erst unterhalb des vorgenannten Wehres zu beginnen (> N 47° 50' 19.0'', E 08° 29' 48.0''; s. Bild oben), auch wenn dann einige schöne aber kurze Teilabschnitte nicht gefahren werden können.

Am Anfang zeigt sich die Wutach noch als sportlicher Wanderfluss (WW I-II) mit regulierten Ufern bevor es dann mit Beginn der Schlucht landschaftlich und nach einigen Kilometern auch wildwassertechnisch interessanter wird (WW II-III).

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Während der gesamten Tour verläuft der Fluss weitab jeder Straße und jeden Weges in einer Waldschlucht. NZu Beginn der Schlucht treten vorübergehend einige hohe, steile Felswände ins Blickfeld (s. Bild rechts).

Langsam nimmt auch die Verblockung und die Wasserwucht zu. Alles bleibt jedoch überschaubar und abwechslungsreich.

Eine hohe Stufe (WW IV) mit turbulentem und steckgefährlichem, verblocktem Unterwasser taucht nach rund zwei Drittel der Gesamtstrecke auf und sollte vor einer Befahrung hinsichtlich der je nach Wasserstand besten Fahrroute besichtigt werden (s. Bild oben).

Bei ein wenig Aufmerksam kann diese Stufe rechtzeitig erkannt und vom linken Ufer aus besichtigt werden. Ggf. kann hier auch umtragen werden (Bild unten, Blick flussaufwärts auf die ganz im Hintergrund liegende Stufe).

Danach geht es weiter mit schönem Wildwasser in weiterhin herrlicher Landschaft (WW II-III).

Kurz nach dem Auftauchen der Straßenbrücke von Grimmelshofen folgt dann am Zufluss des kleinen Mühlbaches die einleitend beschriebene Ausstiegstelle am linken Ufer.

Der anschließende Teil der Wutach ist teilweise verbaut (Vorsicht!) und nicht lohnenswert.

Befahrung: Oktober 2001

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