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Agrafiotis

Südl. Pindosgebirge / Griechenland

Der landschaftlich schöne Agrafiotis liegt im südlichen Pindusgebirge, umgeben von bis zu 2160 Meter hohen Bergen und mündet nach 45 Kilometern im großen Kremasta-Stausee. Die beiden hier beschriebenen Abschnitte befinden sich ca. 22 bis 34 Kilometer nordwestlich des Wintersportortes Karpenisi.

Der Agrafiotis gehört zu den Flüssen Griechenlands, bei denen die Fahrzeuge am Schnellsten umgesetzt werden können. Die Straße verläuft für Griechenland ungewöhnlich, wenn auch in größerer Höhe, immer parallel zum Fluss.

Die wildwassertechnischen Schwierigkeiten auf dem Agrafiotis lassen von der obersten möglichen Einstiegstelle bis zur untersten möglichen Ausstiegstelle kontinuierlich nach. Die Einstiegstelle kann je nach Wasserstand und Können an verschiedenen Brücken gewählt werden.

Laut dem Buch `Greco´ von Franz Bettinger soll der Fluss auf dem obersten Abschnitt, dem 4 Kilometer langen sogenannten `Höhlen-Abschnitt´ zwischen den Dörfern Trovato und Agh. Andonios, WW IV(V) aufweisen. Leider ist dieser Abschnitt nur während der Schneeschmelze fahrbar.

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Danach folgt der 6 Kilometer langer Abschnitt (s. Bild rechts) bis zur Straßenbrücke in der Nähe von Epiniana. Die Schwierigkeiten sollen hier WW III(IV) betragen.

Abschnitt:

Brücke nördl. Epiniana - Brücke Karvasaras

Länge u. Schwierigkeit:

7 km WW III(+) u. II

DKV-km:

km 18 - km 25

Befahrbarkeit:

evtl. bis Anfang Mai

Landschaftsbewertung:

1-2

Beide oben genannte Abschnitte sind landschaftlich sehr lohnenswert. Leider reicht meistens das Wasser nicht für eine Befahrung, sodass man dann erst an der Brücke bei der Abzweigung nach Epiniana die Wildwassertour beginnen kann. Die Mindestdurchflussmenge sollte hier 5 cbm/sec betragen.

Kurz nach Fahrtbeginn fließt von rechts noch ein weiterer Quellbach zum Agrafiotis hinzu.

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Auf den ersten 3 Kilometern fließt der Fluss noch durch V-förmige grüne Täler.

Hier zeigt sich der Fluss kontinuierlich mit wiederkehrenden, stark verblockten aber übersichtlichen Gefällstücken (s. Bild unten). Die Schwierigkeiten liegen bei WW III(+).

Dann folgt eine kurze, sehr schöne Schlucht mit senkrechten Felswänden und Schleierwasserfällen (s. nachfolgende Bilder).

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In der Schlucht liegen die Schwierigkeiten dann nur noch bei WW II (III).

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Vielfarbige Felswände und steile Klippen kennzeichnen die wunderschöne Schlucht.

Nach 7 Kilometern bietet eine breite Betonbrücke bei Karsavaras eine erste Ausstiegsmöglichkeit. Wer bereits weit oben eingestiegen ist, wird dann evtl. an dieser Brücke die Wildwassertour beenden. Eine Weiterfahrt ist aber auch noch lohnenswert.

Abschnitt:

Brücke Karvasaras - Brücke Varvariada

Länge u. Schwierigkeit:

5 km WW II u. I-II

DKV-km:

km 25 - km 30

Befahrbarkeit:

evtl. bis Anfang Mai

Landschaftsbewertung:

2

Nach der Brücke bei Karsavaras fließt der Fluss im Wesentlichen zwischen Kiesbänke. Insgesamt öffnet sich das tiefeingeschnittene Tal immer weiter. Ein Kilometer nach der Brücke folgt dann schon der Höhepunkt dieses Abschnittes, eine kurze, aber tiefe klammartige Schlucht.

Die Schwierigkeiten betragen auf diesen 5 Kilometern am Anfang noch II, dann aber nur noch WW I-II.

Trotz der Kiesbänke und der geringen Schwierigkeiten sollte auch dieser Flussabschnitt noch mitgefahren werden. Erstens sind die Landschaft und insbesondere die Klamm sehr schön. Zweitens läßt sich dieser kurze Abschnitt schnell paddeln, da der Fluss eine gute Strömung aufweist.

Der Ausstiegstelle für diesen Abschnitt befindet sich an der Straßenbrücke bei Varvariada.

Siehe auch allgemeine Infos zu Griechenland.

Hinweis: Alle Fotos und Infos basieren auf den 30. April 2004. Der Fluss hatte an diesem Tag einen niedrigen Wasserstand. Alles war fahrbar. Die wildwassertechnischen Bewertungen beziehen sich auf mittlere Wasserstände.

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