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Ibie


Östliches Zentralmassiv / Frankreich


Abschnitt:

St. Maurice - Straßenbrücke D 558

Länge und Schwierigkeit:

13,7 km WW I-II+

DKV-km:

km 20,3 - km 6,6

Befahrbarkeit:

nur nach starken Regenfällen

Landschaftsbewertung:

2


Wer sich im Frühjahr an der beliebten Ardeche im südfranzösischen Zentralmassiv aufhält, hat direkt nach stärkeren Regenfällen oft auch Gelegenheit die landschaftlich schöne Ibie zu befahren.

Sollten sich im Ardechetal nach starken Regenfällen braune Wassermassen das Flussbett hinunterwälzen, kann man einen paddelfreien Tag einlegen und die Cafes von Vallon-Pont-d´Arc erkunden. Alternativ kann man aber auch Paddeln gehen. Auf einem kleinen Fluss mit zumeist glasklarem Wasser, der nur bei Hochwasser auf der Ardeche befahren werden kann. Die Ibie.

Die Ibie liegt nordöstlich des Touristenortes Vallon-Pont-d´Arc, entspringt mit mehreren kleinen Bächen in einer bis zu 500 m hohen Hügellandschaft, fließt teilweise durch ein breites Tal mit vereinzelten Schluchtwänden, und mündet schließlich nach 36 Kilometern anderthalb Kilometer unterhalb der großen Straßenbrücke von Vallon-Pont-d´Arc am Beginn der berühmten Ardecheschlucht in die Ardeche.

Je nach Wasserstand kann die leichte Wildwassertour entweder in dem Dorf St. Maurice (> N 44° 30' 01'', E 04° 28' 56'') oder 4 Kilometer weiter flussabwärts beim Dorf Salelles (> N 44° 28' 18'', E 04° 27' 32'') begonnen werden. Oberhalb von St. Maurice sollte man die Tour jedoch nicht beginnen, da das Flussbett hier teilweise zugewachsen ist und die schnelle Strömung teilweise durch dornige Sträucher führt. Die Straße D 558 verläuft zumeist parallel zum Fluss.

Hinter Salleles bieten einige interessante Stufen etwas Abwechslung (s. Bild unten).

Im Verlauf der Fahrt wird es landschaftlich etwas schöner. Die wildwassertechnischen Schwierigkeiten liegen auf dem hier beschriebene Abschnitt bei mittleren Wasserständen bei WW I-II+.

4-5 Kilometer hinter Salleles ist dann ein 2 Meter hoher Steilabfall (s. Bild unten) zu überwinden. Dieser kann rechtzeitig bei der Anfahrt vom Kajak aus entdeckt werden. Je nach Wasserstand kann er evtl. befahren werden. Bei niedrigen und höheren Wasserständen sollte der Abfall besser am rechten Ufer kurz umtragen werden. Evtl. kann er auch unmittelbar am linken Ufer, wenn auch etwas rumpelig, über Stufen umfahren werden. Der Abfall kann auf der Fahrt zur Einstiegstelle von einer der Straßenbrücken der D 558 erkannt werden.

Danach geht es wieder weiter durch eine schöne Landschaft. Nach 3-4 Kilometern quert die D 558 vom linken zum rechten Ufer die Ibie. Kurz zuvor kann die leichte Wildwassertour am linken Ufer beendet werden. 100 m vor der Brücke befindet sich zwischen der Straße und dem Fluss ein Parkplatz (> N 44° 26' 06'', E 04° 25' 47'').

Wer will, kann aber die Tour auch noch fortsetzen (s. DKV-Auslandsführer Südfrankreich).


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