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Lakmos

Südl. Pindosgebirge / Griechenland

Abschnitt:

Brücke westl. Anthousa - Brücke Milia

Länge und Schwierigkeit:

11 km WW II-III-IV- sowie 1,5 km II-III

DKV-km:

k. A.

Befahrbarkeit:

evtl. bis Anfang Mai

Landschaftsbewertung:

2

Der Lakmos ist einer kleiner interessanter Wildfluss und einer der beiden Quellflüsse des großen Acheloos. Die 11 Kilometer lange Standartstrecke des Lakmos wird gespeist von Bergen mit bis zu 2300 m Höhe. Dieser Abschnitt liegt ca. 12-20 Kilometer Luftlinie südlich des schönen Bergstädtchens Metsova.

Zwischen Metsova und dem Lakmos ist in den üblichen Karten eine kurze, 20 Kilometer lange Verbindung über eine weiße Straße eingezeichnet. Hierbei handelte es sich im Jahr 2004 aber lediglich um einen schmalen, unbefestigten Sandweg. Da diese Straße selbst bei trockenem Wetter an einzelnen Stellen oft verschlammt ist, sollte von einer Anfahrt von Metsva über diese Straße abgesehen werden. Trotz der relativ langen Anfahrt kann der Lakmus besser von den Meteoraklöstern angefahren werden.

Da der Name Lakmos vom Autor des Buches `Greco´ vergeben wurde, wird man den Lakmos auf keiner offiziellen Karte entdecken.

Die beiden Quellflüsse des Acheloos vereinigen sich nordwestlich des Dorfes Polithea. Hier am Zusammenfluss befindet sich auch die übliche Ausstiegstelle vom Lakmos. Man kann die Fahrt natürlich auch noch einige Kilometer fortsetzen und die Tour an einen der nachfolgenden drei Brücken beenden.

An der Brücke westlich von Anthousa wird die Tour am linken Ufer einer Wegefurt (> N 39° 39' 27'', E 21° 12' 16'') begonnen. Die Anfahrt zur Einsatzstelle ist schnell passiert, da die Straße immer parallel zum Fluss verläuft.

Auch wenn die Wassermenge zunächst sehr gering aussieht (s. Bild oben), die Situation wird nach einigen Kilometern deutlich besser. Der kleine Fluss verläuft zunächst durch ein enges Waldtal bei zumeist nur leichter Verblockung über viele kleine Stufen. Einzelne Schwälle unterbrechen zwischendurch die Fahrt. In einigen engen Kurven ist auf evtl. querliegende Bäume aufzupassen. Die Schwierigkeiten liegen auf den ersten Kilometern bei WW II-III (s. beide nachfolgenden Bilder).

Nach einer Rechtkurve, 100 Meter vor dem Rest einer auffälligen Betonbrückenkonstruktion am linken Ufer, beginnt dann bei inzwischen deutlich mehr Wasser der wildwassertechnisch interessanteste Teil des Lakmos. Der Fluss weist nun stärkere Verblockung, schnelle Strömung und vor allem einzelne wuchtige Abfälle auf. Bis auf 2-3 Stellen kann aber alles schon frühzeitig vom Kajak aus erkannt werden. Die Schwierigkeiten liegen nun auf mehreren Kilometern bei bis zu WW III-IV- (s. Bild unten).

Kurz vor dem Zusammenfluss mit dem anderen Quellfluss lassen die Schwierigkeiten dann langsam nach. Nach insgesamt 11 Kilometern kann man bereits am Zusammenfluss die Fahrt am linken Ufer beenden (> N 39° 36' 33'', E 21° 16' 55'') oder z.B. noch 1,2 Kilometer auf dem Acheloos bis zur nächsten Straßenbrücke (> N 39° 35' 43'', E 21° 17' 02'') östlich von Milea fortsetzen.

Ab dem Zusammenfluss der beiden Quellflüsse und der Bildung des Acheloos nimmt die Wassermenge deutlich zu. Einen offen Flusscharakter mit vielen leichten aber auch ein wenig wuchtigen Schwällen kennzeichnen den Acheloos. Die Schwierigkeiten auf den nächsten Kilometern liegen nun bei WW II-III (s. Bilder unten).

Auch nach der Brücke bei Milea gibt es noch an zwei weiteren Straßenbrücken Möglichkeiten die Fahrt zu beenden. Die letzte liegt 9 Kilometer unterhalb des Zusammenflusses der beiden Quellflüsse an der alten Brücke (> N 39° 33' 14'', E 21° 16' 30''). Diese alte Brücke liegt 400 m oberhalb der neuen großen Straßenbrücke, die nach Athamania führt.

Danach folgt ein 15 Kilometer langer etwas leichterer Wildwasserabschnitt abseits jeder Straße, der voraussichtlich ab dem Jahre 2006, nach der Fertigstellung eines großen Staudammes westlich von Mesochora, in einem großen Stausee ertränkt wird.

Siehe auch allgemeine Infos zu Griechenland.

Hinweis: Alle Fotos und Infos basieren auf den 06. Mai 2004. Der Fluss hatte an diesem Tag auf der ersten Hälfte Niedrigwasser und auf der zweiten Hälfte einen niedrigen bis mittleren Wasserstand. Bis auf einen querliegenden und zu umtragenen Baum im leichteren Oberlauf war alles fahrbar. Die wildwassertechnischen Bewertungen beziehen sich auf mittlere Wasserstände.

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