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Langafzas

Nordwestküste / Griechenland

Abschnitt:

Brücke östl. Haravgi - Mündung

Länge und Schwierigkeit:

10 km WW I-II+ (2xIII)

DKV-km:

k. A.

Befahrbarkeit:

evtl. bis Mitte Mai

Landschaftsbewertung:

2

Der Langafzas ist einer kleiner, nicht so bekannter Fluss im äußersten Nordwesten Griechenlands. Der Fluss entspringt in der Nähe der albanischen Grenze, fließt durch eine hügelige Landschaft und mündet schließlich in den Kalamas. Der nachfolgende Abschnitt liegt ungefähr 25 Kilometer Luftlinie nordöstlich von der Hafenstadt Igoumenitsa.

Nicht so sehr den Stürzer unter den Wildwasserpaddlern, als mehr den erholungssuchenden Paddler wird es zu diesem Fluss hinziehen. Aber vielleicht will man ja am Beginn eines Griechenlandurlaubes auch erst einmal relativ ruhig beginnen oder sich am Ende des Urlaubes ein wenig entspannen.

Insgesamt sind die Schwierigkeiten auf diesem Fluss für griechische Flüsse sehr gering. Längere Fließstrecken werden immer wieder von leichten Schwällen unterbrochen. Lediglich zwei etwas überraschend auftauchende, mäßig-verblockte und gefällstarke Stellen (WW III) unterbrechen die zumeist gemütliche Fahrt.

Sportlichen Wanderfahrern und Anfängern im Wildwassersport kann wegen dieser beiden, wenn auch kurzen IIIer-Stellen, der Fluss nur eingeschränkt empfohlen werden. Wenn man jedoch ein wenig vorausschauend paddelt und auch ggf. ein Umtragen durch das dornige Unterholz nicht scheut, ist auch dieser Fluss bei bis zu mittleren Wasserständen gut machbar.

Die Ausstiegstelle befindet sich an der Straßenbrücke kurz vor der Einmündung des Langafzas in den Kalamas. Hier kann entweder am rechten Ufer vor der Brücke oder am linken Ufer hinter der Brücke die Fahrt beendet werden.

Wer hier in der Nähe einen Lagerplatz sucht, kann auf der alten Straßenschleife entweder auf der linken oder rechten Seite des Flusses, zwischen der neuen und der etwas oberhalb liegenden, alten (nicht mehr tragfähigen) Brücke, die Fahrzeuge hinstellen. Für eine Nacht wird dieses auch von der hier oft kontrollierenden Polizei akzeptiert. In der weiteren Umgebung wird man nach etwas Sucherei aber vielleicht auch noch einen besseren Lagerplatz finden.

Zu der vorgenannten neuen Straßenbrücke über den Langafzas gelangt man von einer Kreuzung am östlichen Dorfrand von Vrosina. Hier über die Kalamas-Brücke fahren und auf der anderen Flussseite nach links abbiegen. Diese Straße führt dann über die vorgenannte Brücke und schließlich weiter zu dem Dorf Raveni. Wer hier weiter fährt und schließlich im nächsten Dorf Haravgi nach Osten nach Varvara abbiegt, gelangt kurz darauf zu einer schmalen Brücke über den Langafzas, an der sich die übliche Einstiegsstelle befindet.

Der Einstieg befindet sich am linken Ufer unterhalb der Brücke. Direkt nach Fahrtbeginn gibt es am rechten Ufer einige schöne senkrechte, aber nur niedrige Felswände (s. Bild unten), von denen vereinzelnd nach Regenfällen Wasser herunterrieselt. Auf den ersten 4-5 Kilometer findet man sonst nur kurze leichte Schwälle und kurze Fließstrecken vor (WW I-II).

Dann folgen auf 2 Kilometer vereinzelnd leicht verblockte Schwälle (bis WW II+). Hierunter befindet sich auch die erste IIIer-Stelle (s. Bild unten).

Dann nehmen die Schwierigkeiten auf den letzten 3-4 Kilometern bis zur Ausstiegstelle wieder etwas ab (s. Bild unten - typische Situation für den ersten Abschnitt bei Niedrigwasser; WW I-II). Gegenüber dem ersten Abschnitt der Tour sind hier die Fließstrecken deutlich länger.

Auf diesem leichten Abschnitt befindet sich dann auch die zweite IIIer-Stelle (s. Bild unten). Auch diese Stelle bzw. dieser ganz kurze Abschnitt taucht wie die erste IIIer-Stelle etwas überraschend auf.

Direkt danach geht es dann wie zuvor weiter. Landschaftlich bleibt es gleichbleibend nett (s. Bild unten, typische Situation für den unteren Abschnitt). Besondere und erwähnenswerte landschaftliche Höhepunkte treten auf der Paddeltour nicht hervor. Die Berge liegen mit wenigen Ausnahmen im Hintergrund.

Schließlich wird die Straßenbrücke kurz vor der Einmündung des Langafzas in den Kalamas erreicht.

Siehe auch allgemeine Infos zu Griechenland.

Hinweis: Alle Fotos und Infos basieren auf den 13. Mai 2004. Der Fluss hatte an diesem Tag einen niedrigen Wasserstand. Alles war fahrbar.

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