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Roanne

Dauphiné-Voralpen / Frankreich

Schöner kleiner Wildfluss, zunächst in einer Schlucht, später in einem Waldtal.

Die Roanne liegt östlich der Rhone, ca. 40 Kilometer südöstlich der Stadt Valence. Der kleine Fluss entspringt in bis zu 1600 m hohen Bergen und mündet nach 33 Kilometern östlich vom Ort Saillans in die Drome.

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Wer sich an der Drome befindet, sollte nach Regenfällen unbedingt auch einmal einen Blick ins Tal der Roanne werfen. Evtl. ist die interessante Roanne dann fahrbar.

Natürlich ist das Wasser des Flusses nicht immer so schlammgrau wie auf den hier gezeigten Fotos.

Ein Pegel der Roanne kann über das Internet leider nicht abgerufen werden. Nach eauxvives.org soll die Roanne fahrbar sein, wenn der Pegel der Drome bei Saillans mindestens 50 cbm/sec anzeigt. Der Pegel kann bei www.rdbrmc.com/hydroreel2/listestation.php unter Drome-Saillans abgerufen werden.
Eine Befahrung der Roanne ist aber auch schon bei weniger als 50 cbm/sec möglich. Da der vorgenannte Pegel zur Zeit der Befahrung der Roanne 37 cbm/sec anzeigte, ist je nach Regenfällen in den jeweiligen Tälern evtl. auch schon bei 30 cbm/sec eine Befahrung der Roanne möglich.

Zu Campingplätzen und möglichen Sehenswürdigkeiten siehe die naheliegende Drome.

Abschnitt:

Pradelle - Picknickplatz vor Mündung

Länge und Schwierigkeit:

14,5 km WW II-III (IV-VI)

DKV-km:

km 16 - km 30,5

Befahrbarkeit:

bis April

Landschaftsbewertung:

1-2

Ein möglicher Einstieg kann an der Straßenbrücke der D 135 ein Kilometer oberhalb des Dorfes Pradelle am rechten Ufer erfolgen (N 44° 36' 07'', E 05° 17' 14'').

Die wildwassertechnichen Schwierigkeiten liegen auf den nächsten 8,5 Kilometern bei WW II (III). Auf der Höhe von Pradelle rücken die Berge langsam an den Fluss heran und bilden schließlich eine schöne Schlucht mit teilweise senkrechten Felswänden. In engen Windungen fliesst die Roanne nun durch eine malerische 5,5 Kilometer lange Schlucht (s. auch Bild oben).

Bald nachdem sich die Schlucht wieder geöffnet hat (s. Bild oben), nehmen die Schwierigkeiten schnell zu.

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Schon auf der Anfahrt zur Einstiegstelle sollte die nachfolgende schwere bis fast unfahrbare Strecke und die mögliche Ausstiegstelle davor erkundet werden. Es folgt eine 300 m lange Strecke mit großen Felsblöcken und Schwierigkeiten von WW IV-VI.

Direkt neben dieser Strecke verläuft die Straße D 135. Die Kajaks können über diese Straße bis zur nachfolgenden Straßenbrücke (N 44° 39' 11'', E 05° 17' 12'') um diese Strecke herumgetragen und hinter der Brücke am rechten Ufer wieder eingesetzt werden.

Nach der Brücke folgt eine 1 Kilometer lange Wildwasserstrecke mit gutem Gefälle und teilweise mäßig-schwerer Verblockung (WW III).

Eine Abfall an einer steilen Felswand zur Linken sollte vor einer möglichen Befahrung angeschaut oder rechts über die Kiesbank umtragen werden.

Nach dieser schönen Wildwasserstrecke liegen die Schwierigkeiten bis zur möglichen Ausstiegstelle am Picknickplatz bei WW II-III. Die Roanne fliesst nun bis kurz vor der Mündung durch ein enges Waldtal.

Schon nach 3 Kilometern wird die mögliche Ausstiegstelle am Picknickplatz erreicht. Die Ausstiegstelle am linken Ufer sollte vor dem Umsetzen kurz erkundet werden. Oberhalb liegt eine große Wiese, die über einem 300 m langen Weg von der D 135 erreicht wird. Auf halber Strecke dieses Weges befindet sich ein Parkplatz (N 44° 40' 44'', E 05° 15' 43''). Der Weg zweigt etwa 2,5 Kilometer oberhalb der Mündung der Roanne in die Drome von der D 135 ab.

An der Mündung selber existieren keine zugänglichen Ausstiegstellen. Ein möglicher Ausstieg müsste an der Drome nach der Mündung der Roanne erkundet werden

Hinweis: Alle Fotos und Infos basieren auf den 16. April 2009. Der Fluss hatte an diesem Tag nach stärkeren Regenfällen in der Nacht zuvor einen Wasserstand zwischen niedrig und mittel. Das Wasser war durch die ersten Regenfälle seit Wochen schlammgrau. Der Pegel bei Saillans zeigte 37 cbm/sec an. Bis auf die 300 m WW IV-VI und dem später folgenden Abfall wurde alles durchgehend befahren. Die wildwassertechnischen Bewertungen beziehen sich auf mittlere Wasserstände.

Texte u. Fotos v. Mathias Dieckmann

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