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Issole

Seealpen / Frankreich

Herrliches Wildwasser auf einem schnellen Bach in einem schönen Waldtal.

Die Issole liegt ca. 20 km nördlich des Ortes Castellane, entspringt in bis zu 2400 m hohen Bergen, fliesst recht zügig durch ein verhältnissmäßig einsames Waldtal und mündet schon bald beim Ort St. Andre in den Verdon. Aufgrund des nur kleinen Einzugsbereiches ist der Bach zumeist nur im Frühjahr oder nach stärkeren Regenfällen befahrbar.

Wer sich im Frühjahr zu einer Befahrung des Verdon und des Var in den französischen Seealpen aufhält, sollte unbedingt auch der Issole einen Besuch abstatten. Bezüglich Campingplätze und Sehenswürdigkeiten siehe unter diesen Flüssen.

Ein Pegel von der Issole ist im Internet leider nicht abrufbar. Bei der Anfahrt mit dem PKW auf der D 2 zur Einstiegstelle quert die Straße 3 Kilometer oberhalb von St. Andre den Bach. Zeigt der hier an der Brücke befindliche Lattenpegel 0,60 m an, bedeutet diese einen Mindestwasserstand am obersten Einstieg in La Batie. Bei 0,50 m dürfte zumindest die Wildwasserstrecke ab der Brücke der Straße D 219 noch fahrbar sein. 0,60 m bedeuten für diese Wildwasserstrecke schon einen Wasserstand, der zwischen niedrig und mittel liegt und schon sehr viel Spaß macht.

Abschnitt:

Unterhalb La Batie - 1 km nach Mündung

Länge u. Schwierigkeit:

bis 15 km WW II u. III

DKV-km:

k. A.

Befahrbarkeit:

evtl. bis Mitte Mai

Landschaftsbewertung:

2

Die oberste Einstiegstelle befindet sich an der Brücke (N 44° 04' 12'', E 06° 28' 57'') der D 2 beim Dorf La Batie. Sollte hier der Wasserstand noch nicht ausreichend sein, können auch noch einige Kilometer unterhalb die Kajaks eingesetzt werden (z.B. an der großen Lichtung bei N 44° 02' 43'', E 06° 28' 59''). Eine gewisse Wasserzunahme ist nach einem rechten Zufluss, auf der Höhe der Straßenbrücke (N 44° 02' 03'', E 06° 29' 07'') der D 219, fünf Kilometer unterhalb von La Batie, spürbar. Hiernach beginnt auch der wildwassertechnisch interessanteste Abschnitt der Issole.

Bei einem Einstieg oberhalb der D 219 fliesst die Issole zunächst mit vielen Kurven, gelegentlich leichten Schwällen, mit schneller Strömung zwischen kleinen Kiesbänken und Waldhängen dahin. Aufgrund der nur wenigen und kleinen Kehrwässern und der stetig gleichmäßig guten Strömung ist grade in Kurven vor überhängenden Sträuchern und evtl. sogar querliegenden Bäumen aufzupassen. Die Schwierigkeiten liegen hier bei WW II.

Nach der vorgenannten Brücke der D 219 ändert sich der Charakter des Baches. Die Verblockung nimmt deutlich zu, an Blöcken und kleinen Abfällen bilden sich vereinzelnd wuchtige Wellen und für einen kleinen Bach wie die Issole auch kräftige Walzen. Die Schwierigkeiten liegen auf den folgenden 5-6 Kilometern bei WW III. Auch hier bietet der Fluss bei stetig schneller Strömung nur kleine Kehrwasser im Uferbereich.

2-3 Kilometer vor der Mündung der Issole in den Verdon lassen die Schwierigkeiten schnell nach (WW I-II). Der Ort St. Andre wird durchfahren. Nach der Mündung in das breite Flussbett des Verdons ist auf diesem die Fahrt noch 1 Kilometer bis zur nachfolgenden Brücke fortzusetzen.

Unter der Brücke befindet sich eine künstliche, niedrige Stufe mit kräftigem Rücklauf.

Bei geringem Wasserstand kann die Stufe evtl. am rechten, evtl. auch linken Rand befahren werden. Bei höheren Wasserständen sollte die Tour besser schon kurz vor der Stufe am rechten Ufer beendet werden. Am besten die Situation schon beim Abstellen des Fahrzeuges erkunden.

Der übliche Ausstieg befindet sich hundert Meter hinter der Brücke/Stufe am rechten Ufer. Oberhalb liegt eine riesige ebene Fläche, auf die die Fahrzeuge abgestellt werden können (N 43° 57' 39'', E 06° 30' 49''). Die Fläche liegt südlich bis südöstlich des Ortsmittelpunktes von St. Andre.

Nach der vorgenannten Brücke/Stufe beginnt je nach Füllungsstand der Rückstau des großen Stausees Lac de Castillon.

Hinweis: Alle Fotos und Infos basieren auf den 21. April 2009. Die Tour wurde erst ca. 2 Kilometer unterhalb von La Batie begonnen. Der Fluss hatte auf dem ersten Teil einen niedrigen Wasserstand, auf dem nachfolgenden mäßig-schweren Wildwasserabschnitt einen Wasserstand der zwischen niedrig und mittel lag. Der Lattenpegel an der Brücke der D 219 zeigte 0,60 m an. Drei Bäume mussten auf der Gesamtstrecke umtragen werden. Die wildwassertechnischen Bewertungen beziehen sich auf mittlere Wasserstände.

Alle Infos und Bilder von Mathias Dieckmann

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