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Menoge

Genfer Region / Frankreich

Nur wenige Kilometer östlich von Genf liegt in einer leicht hügeligen Landschaft die Menoge.

Der Kleinfluss entspringt in Bergen von bis zu 1600 m Höhe und mündet nach 26 Kilometern in die breite Arve.

Die Menoge ist ebenso wie die westlich und nördlich von Genf liegenden Kleinflüsse Allondon und Versoix nur zur Schneeschmelze im Frühjahr und nach stärkeren Regenfällen befahrbar. Ein Pegel ist von dem kleinen Fluss im Internet unter www.rdbrmc.com/hydroreel2/station.php?codestation=849 abrufbar. Die Pegelstation liegt nahe der Einstiegstelle. 3,5 cbm/sec dürften für diesen Abschnitt Mindestwasser darstellen.

Ein im April geöffneter Camingplatz "La Colombiere" (www.camping-la-colombiere.com) befindet sich südlich von Genf im Dorf Neydens.

Abschnitt:

Untere Menoge

Bonne - Mündung

Länge und Schwierigkeit:

9,8 km WW I-II u. II-III-

DKV-km:

km 16,0 - km 25,8

Befahrbarkeit:

bis Anfang Mai

Landschaftsbewertung:

2-3+

Eine gute Einstiegstelle befindet sich in dem kleinen Ort Bonne nahe der dortigen Straßenbrücke der D 198 an einer öffentlichen Grünfläche mit Picknickplätzen.

Der Ort liegt etwa 7 km Luftlinie östlich der Stadt Annemasse. Am rechten Ufer, 150 m östlich der Brücke von Bonne, existiert ein öffentlicher Parkplatz der über eine verkehrsberuhigte Straße eines kleinen Wohngebietes angefahren werden kann. Vom Parkplatz (> N 46° 09' 57'', E 06° 19' 23'') müssen die Kajaks dann über die 100 m breite Rasenfläche der Grünfläche zum Fluss getragen werden.

Am Einstiegsschwall sollte der Fluss zumindest so grade ohne Steinberührung befahrbar sein. Ein kräftiger Zufluss kurz danach von links bringt wohl noch etwas Zuschusswasser, spätere Schwälle führen jedoch auf der Hauptströmung auch nicht mehr Wasser.

Zunächst führt der kleine Fluss auf mehrere Kilometer durch ein breiteres Tal. Die Berge liegen weit im Hintergrund. Bewachsene Kiesbänke begleiten den Fluss. Etliche leichte Kurvenschwälle, gelegentlich auch leicht verblockte Schwälle sorgen für ein wenig Abwechslung. Einige Äste ragen in die Hauptströmung und können nur knapp umfahren werden. Das Gefälle ist für einen Kiesbankfluss verhältnismäßig gut. Die wildwassertechnischen Schwierigkeiten liegen zunächst jedoch nur bei WW I-II, zeitweise auch bei WW II.

Nach einigen Kilometern ändert sich der Charakter der Menoge. Der Fluss fliesst nun durch ein Waldtal. Einzelne, teilweise auch mäßig-schwerverblockte Stufen sorgen nun für etwas Spannung (WW II-III-).

Kurz nach dem Unterfahren der hohen Straßenbrücke fliesst die Menoge wieder wie auf den ersten Kilometern zwischen bewachsene Kiesbänke in einem wieder etwas breiteren Tal. Die wildwassertechnischen Schwierigkeiten sind nun wieder deutlich geringer (WW I-II).

300 m vor der Einmündung der Menoge in die breite Arve wird in einer Linkskurve schließlich die Austiegsstelle am rechten Ufer erreicht. Von hier sind die Kajaks über einen Trampelpfad die Böschung zur kleinen Fahrstraße hochzutragen.

Die kleine Fahrstraße zweigt etwa 50 m nordwestlich des Ortsdurchfahrtsschildes von Vétraz-Monthoux von der D 1205 in Richtung Fluss ab. Nach 300 m wird in einer Kurve eine Schranke erreicht hinter der der Trampelpfad zum Flussufer führt. Vor der Schranke existieren nur wenige Parkmöglichkeiten (> N 46° 10' 16'', E 06° 15' 00''). Weitere Parkmöglichkeiten befinden sich bei einem Wohnhaus, wenn man die Fahrstraße noch 200 m weiterfährt.

Hinweis: Alle Fotos und Infos basieren auf den 06. April 2012 und sind von Mathias Dieckmann. Der Fluss hatte an diesem Tag einen Wasserstand der etwas über Mindestwasser lag. Der Pegel Bonne zeigte 3,5 cbm/sec. Alles war durchgehend befahrbar. Die wildwassertechnischen Bewertungen beziehen sich auf mittlere Wasserstände.

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