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Mimente

Westliches Zentralmassiv / Frankreich

Ein wunderschöner kleiner Fluss, der sowohl landschaftlich als auch wildwassertechnisch beeindruckt.

Die Mimente entspringt in den westlichen Cevennen in bis zu 1420 m hohen Bergen, fließt in westliche Richtung und mündet schließlich beim kleinen Städtchen Florac in den Tarnon und kurz darauf in den Oberlauf des Tarn.

Der Fluss ist wie der Tarn von Deutschland am Schnellsten über Lyon, St-Etienne, Le Puy und Mende zu erreichen.

Ein aktueller Pegel von der Mimente kann im Internet auf www.hpgaronne.ecologie.gouv.fr/acrue/index2.htm > Entrer sur le site > Lozera > Haut Tarn > Cassagnas abgerufen werden. Hier dürfte ein Pegel von 1,50 m ein nicht ganz mittlerer Wasserstand sein. Nach französischen Angaben sollen 1,38 m Mindestwasser/Niedrigwasser bedeuten.

Da die Mimente in der Regel nur im Frühjahr fahrbar ist, kommen zu dieser Zeit als Campingplätze nur der `Municipal le Pont du Tarn´ nördlich von Florac und der `Chon du Tarn´ östlich von Bedoues in Frage. Beide Plätze liegen direkt am Tarn und hatten im Jahr 2005 bereits ab April geöffnet.

Abschnitt:

St. Julien-d´Arpaon - Florac

Länge und Schwierigkeit:

7 km WW II/III(+)

DKV-km:

km 13 - km 20

Befahrbarkeit:

bis Mitte Mai

Landschaftsbewertung:

1-2

Der übliche Einstieg befindet sich an der D 998 bei der Brücke des Dorfes St. Julien-d´Arpaon. Am rechten Ufer oberhalb der Brücke kann geparkt werden (> N 44° 18' 04'', E 03° 39' 50''). Der Zugang zum Fluss kann links unterhalb der Brücke erfolgen. Bei guten Wasserständen kann eine Befahrung der Mimente auch noch weiter oberhalb begonnen werden (s. DKV-Führer).

Auf der Mimente findet sich fast durchweg mäßig-schweres Wildwasser. Die ruhigeren Strömungsabschnitte sind verhältnismäßig kurz. Immer wieder folgen verblockte Schwälle und schöne Abfälle. Es kommt keine Langeweile auf. Auf der Fahrt werden Erinnerungen an Korsika und Griechenland wach.

Bis auf eine Passage kann alles auf der Anfahrt oder zumindest von den Kehrwässern so grad überschaut werden.

Die oben erwähnte Passage kommt nach ungefähr 2 Kilometern und sollte vor einer Befahrung vom linken Ufer aus besichtigt werden (s. Ausstiegstelle Bild oben).

Die Passage (WW III+) wird durch eine 1m hohe Felsstufe mit einigen Felsen, kräftigen Querströmungen und stark luftdurchsetztem Wasser im Unterwasser eingeleitet (s. Bild unten). Gegebenfalls kann diese Stelle bzw. in dem Zusammenhang auch gleich die nachfolgende unten erwähnte Stelle über das linke Ufer umtragen werden.

80 m nach dieser Stufe folgt ein Abfall mit einer anschließenden scharfen Linkskurve (s. Bild oben). Die gradlinige Durchfahrt am rechten Rand ist bei mittleren Wasserstand und weniger aufgrund der Felsen im Unterwasser steckgefährlich. Momentan liegt in der Hauptströmungszunge des Abfalls ein verklemmungsgefährlicher Baumstamm bei Mittelwasser knapp unter dem Wasserspiegel.

Neben dem Wildwasser und der schönen Landschaft im Allgemeinen ist auf der Mimente das Gestein ein weiterer kleiner Höhepunkt der Befahrung. Im mittleren Teil des Befahrungsabschnittes verläuft die Mimente in einer ungewöhnlich schroffen Schieferfelsschlucht. Auch die anderen wunderschöne Gesteinsarten und deren Ausprägungen, z.B. teilweise wie Blätterteig geschwungene Farbschichtungen, werden einem bei der Fahrt auffallen.

Eine Ausstiegstelle auf der Mimente vor der Mündung in den Tarnon müsste erkundet werden. Andernfalls kann die mit 7 Kilometer kurze Fahrt auch noch auf dem Tarnon bis zum Städtchen Florac um 1 Kilometer mit leichtem Wildwasser fortgesetzt werden. Dabei ist 500 m nach der Mündung noch ein Wehr zu bewältigen. Dieses kann am rechten Ufer umtragen oder evtl. auch am äußerst linken Rand befahren werden (s. Bild unten).

Ein möglicher Ausstieg in Florac befindet sich am rechten Ufer des Tarnon, kurz vor einer auffälligen Metallbrücke auf der Höhe des Ortszentrums von Florac. Hier liegt oberhalb der rechten Uferböschung ein großer öffentlicher Parkplatz (> N 44° 19' 34'', E 03° 35' 45'') zwischen dem Fluss und der N 106.

Hinweis: Alle Fotos und Infos basieren auf den 25. April 2008. Der Fluss hatte an diesem Tag einen nicht ganz mittleren Wasserstand. Am Internet-Pegel in Cassagnas wurden zum Zeitpunkt der Befahrung 1,51 m angezeigt. Bis auf den o.g. Abfall mit dem Baumstamm war alles fahrbar. Die wildwassertechnischen Bewertungen beziehen sich auf mittlere Wasserstände.

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