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Sanna

Tirol / Österreich

Abschnitt:

Zusammenfluss - Landeck

Länge und Schwierigkeit:

6,9 km WW III/IV(+)

DKV-km:

km 0,2 - km 7,1

Befahrbarkeit:

fast ganzjährig

Landschaftsbewertung:

2-3

Einer der Wildwasserklassiker für erfahrene Kajakfahrer bei Landeck im Westen Tirols.

Aber das war einmal! Im August 2005 hat ein extremes Hochwasser das Flusstal der Sanna stark verändert! Darüberhinaus wurde der Fluss in den nachfolgenden Jahren aus Hochwasserschutzgründen zum Großteil total verbaut! 80 Prozent der Ufer bestehen inzwischen aus mit Felsblöcken eingefasste schräge Böschungen. Die Sanna fliesst nun kanalartig zwischen diesen talwärts.

Nachfolgend die alte, nur noch bis August 2005 gültige Beschreibung:

Obwohl nur rund 7 Kilometer lang, bietet sie eine große Anzahl von passablen bis genialen Spielstellen. Da das Umsetzen schnell geht, wird die Sanna zumeist zweimal oder sogar mehrmals am Tag gefahren.

Die Sanna entsteht am Zusammenfluss von Trisanna und Rosanna. Diese Flüsse kommen aus dem bis zu 3400 m hohen Gebirge der Silvrettagruppe. Eine Befahrung der Sanna ist daher, bis auf längere regenarme Wochen im Hochsommer, beinahe ganzjährig möglich. Bereits 8 Kilometer nach dem Zusammenfluss mündet die Sanna bei Landeck in den breiten Inn.

Die Einstiegstelle wird erreicht, indem man von Landeck kommend, die Straße 316/188 in Richtung Paznautal bis ca. 200 m vor dem Kraftwerk bzw. bis 200 m vor dem Zusammenfluss von Rosanna und Trisanna fährt. Hier befindet sich linkerhand ein Parkplatz (> N 47° 07' 22.5'', E 10° 29' 48.0'') und rechterhand ein kleiner Weg der zum Fluss (s. Bild unten) hinunter führt.

Zu Beginn folgen: `Himmelsritt´ und `Tiroler Schleuder´.

Bis auf das Ende liegen die Schwierigkeiten der Sanna durchweg bei WW III. Mehrere Stellen bzw. kurze Abschnitte liegen um WW IV.

Die schwierigste Stelle der Sanna (WW IV+) lässt nicht lange auf sich warten. Kurz nach der Unterquerung der Straßenbrücke folgt im Bereich einer sehr scharfen Rechtskurve das `Schiefe Eck´ (siehe nachfolgenden Bilder von der Zufahrt bis hinter dem Eck).

(Ergänzender Hinweis von C. Schallerböck im Juli 2008: Das linke Ufer ist mit großen Steinblöcken befestigt und kanalartig verbaut. Hier beginnt ein breiter "Promenadenweg", der bis in den nächsten Ort führt. Die größten Walzen sind entschärft. Insgesamt ist die Stelle leichter geworden, aber immer noch schön. Bei Hochwasser sind Kehrwasser aber wohl Mangelware.)

Bei einer Erstbefahrung sollte dieser kurze, aber wuchtige und steile Abschnitt zuvor vom linken Ufer oder schon bei der Anfahrt mit dem PKW besichtigt und die optimale Fahrtroute erkundet werden.

Von der Straße führt hier in einer Kurve auf der Kurvenaußenseite ein spitzzulaufender kleiner Feldweg mit einer Holzhütte zu einer kleinen tiefergelegenen Parkmöglichkeit. Auf der anderen Straßenseite führt ein Trampelpfad zum `Schiefen Eck´.

Weiter geht es mit schönen wuchtigen Wellen, kräftigen Kehrwassern, überspülten Steinen mit dahinterliegenden Löchern und Walzen - alles bei schneller Strömung. Ideal zum Surfen und Cartwheelen!

Nach einiger Zeit folgen: `Katzenbuckel´, `Surfwelle´ und `Achterbahn´.

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2 Kilometer nach dem `Schiefen Eck´, geht es dann durch den Ort Pians (s. Bild rechts, unter der Brücke von Pians).

Direkt hinter der Brücke im Ort, folgt nach der Rechtskurve der bekannte `Pianser Schwall´ (s. Bild unten). Der ca. 300 m lange, schnelle und wuchtige, mit großen Löchern und Wellen versehene Abschnitt kann evtl. schon auf der Anfahrt von Pians kurz eingesehen werden.

Kurz nach dem `Pianser Schwall´ bis zur Holzbrücke folgen: `Skorpion´, `Waldkatarakt´ und `Torpedo´.

Zum Ende der Sanna-Tour lassen die Schwierigkeiten auf dem Fluss langsam nach. Der Ausstieg erfolgt zumeist 30 m hinter der Straßenbrücke (> N 47° 08' 26.5'', E 10° 33' 15.0'') von Landeck-Bruggen am linken Ufer an einem Tennisplatz des hier früher gelegenen Campingplatzes.

Man kann aber auch noch rund ein Kilometer bis zur Mündung in den Inn weiter Paddeln und dort auf der Landspitze direkt am Zusammenfluss zwischen Sanna und Inn aussteigen. Hier gibt es auch eine Parkmöglichkeit.

Der aktuelle Wasserstand der Sanna und damit die Möglichkeit einer Befahrung kann aktuell über das Internet bei http://4-paddlers.com unter Sanna/Landeck abgefragt werden.

Vor Ort kann ein Pegel an der Straßenbrücke in Landeck (beim Campingplatz `Sport-Camp Tirol´) für eine Beurteilung herangezogen werden. Dieser ist nicht identisch mit dem Online-Pegel! Danach bedeuten 130 cm = Niedrigwasser, 170 cm = Mittelwasser, 190 cm = Hochwasser auf der Sanna.

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