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Piave

Östliche Dolomiten / Italien

Herrliche Aussicht auf die imposante Gebirgswelt der Dolomiten! Leichter Wildwasser- bis sportlicher Wanderfluss in einem sehr schönen offenen Tal, teilweise mit senkrechten Felswänden.

Die Piave entspringt nahe der österreichischen Grenze in ca. 2700 m hohen Bergen und fließt, unterbrochen von mehreren Wehren und Stausseen, am östlichen Rand der Dolomiten nach Süden. Kurz vor der sehenswerten Stadt Belluno verlässt die Piave nach ca. 70 Kilometern schließlich die Berge. Der landschaftlich lohnendste Abschnitt liegt dabei zwischen Perarolo und Castellavazzo.

Das meiste Wasser der Piave für den unten beschriebenen Abschnitt wird bei Calalzo in einem großen Stausee zurückgehalten. Der aktuelle Wasserstand der regulierten Wasserabgabe kann im Internet an der Pegelstation Perarolo hier (>Dati on Line) abgerufen werden. Die unten aufgeführten Fotos wurden bei einem Wasserstand zwischen Mindestwasser und Niedrigwasser aufgenommen. Der v.g. Pegel zeigte dabei 5,66 m an.

Campingplätze im Frühjahr: Als idealer Campingplatz für die Flüsse Piave, Cellina, Boite, Oberer Tagliamento und Mae bietet sich der am Lago di Pieve di Cadore bei Calalzo gelegende Campingplatz Camping di Cologna an (> N 46° 26' 47'', E 12° 24' 24''; www.campingcologna.com). 2013 hat dieser Campingplatz ab dem 1. Mai geöffnet.

Tipp für Paddler, die eher leichtes Wildwasser vorziehen: Landschaftlich ebenso schön und jeweils nur wenig schwieriger sind Teile der Flüsse Tagliamento und Cellina (s. Beschreibung).

Abschnitt:

Mittlere Piave

Perarolo - Castellavazzo

Länge und Schwierigkeit:

14 km WW II (III-) u. I-II

DKV-km:

48 - 62

Befahrbarkeit:

oft bis Juni

Landschaftsbewertung:

2+(1)

Da das meiste Wasser der Piave zurückgehalten wird, kann eine Paddeltour erst am Zusammenfluss von Piave und Boite beim Ort Perarolo begonnen werden. Eine gute Einstiegsmöglichkeit befindet sich hier am südlichen Ortsrand (> N 46° 23' 39'', E 12° 21' 24''). Von einem Parkplatz führt ein kurzer Weg zum rechten Flussufer.

Auf den nun folgenden 14 Kilometern ist das Flussbett vollkommen natürlich belassen. Zumeist begleiten Kiesbänke den Fluss. Im Frühjahr bieten die unterschiedlichen Grüntöne der umliegenden Bergwälder, der daraus steil aufsteigende weiße, zerklüfftete Karst und die schneebedeckten bis zu 2700 m hohen Bergspitzen dem Paddler ein wunderschönes Bild.

Die Piave sucht sich hier zwischen den teilweise steil aus dem Flussbett aufsteigenden Felswänden und den Kiesbänken immer wieder einen neuen Weg. Lediglich einige wenige Stützmauern der weit entfernt liegenden alten Talstraße, einige mächtige Stützen der Schnellstraße, eine einsame Fabrik und eine Rohrbrücke kurz vor dem Ende unterbrechen zwischendurch das sonst so natürliche Bild der Flusslandschaft. An einer Stelle ist das große Fundament eines Brückenpfeilers zu überfahren.

In größeren Abständen bieten Kiesbankschwälle sportliche Abwechslung. Einige dieser Schwälle enden dabei nahe der steil empor steigenden Felswände.

Auf den ersten Kilometern ist das Flussbett noch etwas enger und ganz geringfügig etwas `steiler´. Neben den Kiesbankschwällen bietet die Piave hier auch leichte Verblockung (WW II).

Schon bald nach Fahrtbeginn existiert ein Kiesbankschwall, der zum Ende verhältnismäßig steil wird und hier WW III erreichen kann. Diese und auch alle später folgenden etwas `schwierigeren´ Stellen können notfalls auch über die Kiesbänke umtragen werden.

Nach diesen ersten etwas sportlicheren Kilometern folgt ein Teilabschnitt der auf etlichen Kilometern viele Flussverzweigungen aufweist (WW I-II). Zum Ende dieses Abschnittes ist es bei niedrigen Wasserständen möglich, dass 1-2 Passagen getreidelt werden müssen. Insbesondere hier bietet die Piave einen herrlichen Blick auf die imposante Gebirgssilhuette der umliegenden Berge. Ein bleibender Eindruck von diesem sehr schönen Fluss!

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Auf den letzten 2-3 Kilometern verengt sich das Flusstal wieder ein wenig (WW I-II). Die Felswände rücken teilweise wieder näher an den Fluss heran.

Ein möglicher Ausstieg liegt in der Nähe der Brücke, die die Orte Castellavazzo und Codissago miteinander verbindet. Vom Zentrum Castellavazzo kommend an einer auffälligen Kreuzung schon 200 m vor der Brücke nach Süden in ein kleines Wohngebiet abbiegen, bis zum Fluss fahren und von hier dann flussaufwärts bis zum Ende der Sackgasse. Hier kurz vor der darüberliegenden Brücke befinden sich Parkplätze und besteht ein guter Zugang über die hier befindliche Hochwasserschutzmauer zum rechten Flussufer (> N 46° 16' 49'', E 12° 18' 27'').

Nach Castellavazzo öffnet sich das Tal. Die Besiedelung des Tales nimmt zu. Eine Weiterfahrt ist hiernach nur noch bedingt lohnend.

Hinweis: Alle Fotos und Infos basieren auf den 17. April 2011 und sind von Mathias Dieckmann. Der Fluss hatte an diesem Tag einen Wasserstand der zwischen Mindest- und Niedrigwasser lag. Der o.g. Pegel in Perarolo zeigte 5,66 m an. Bis auf zwei Treidelpassagen war alles durchgehend befahrbar. Die wildwassertechnischen Bewertungen beziehen sich auf mittlere Wasserstände.

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